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Braunschweig schlägt Köln 4:2

Neue Hoffnung auf Zweitliga-Aufstieg
Sonntag, 31. Mai 2020

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Eintracht Braunschweig hat einen perfekten Restart in der 3. Fußball-Liga hingelegt und kann wieder vom Zweitliga-Aufstieg träumen.

Auf dem Rasen machten die Löwen gleich deutlich, dass sie fest entschlossen waren, den Re-Start erfolgreich zu gestalten. Schon in der 3. Minute drosch Merveille Biankadi vom 16ner auf den Kasten der Gäste, aber der Schuss geriet noch zu zentral und bereitete Viktoria Keeper Weis keine Probleme. Der Freude über die gelungene Aktion wich aber dem Entsetzen – Viktoria Köln spielte sich mit schnellem Passspiel vor den Eintracht Kasten – die Vorlage von Jonas Carls nutze Kapitän Mike Wunderlich zum ersten Treffer – für die Gäste (4.)! 

Die Löwen zeigten sich ärgerlich, aber nicht geschockt. In der 7. Minute wurde ein Schuss von Kobylanski noch abgefälscht und landete knapp neben dem Aussenpfosten. Drei Minuten später konnte Eintracht-Jubeln – wieder wirbelte Biankadi über die rechte Seite – passte auf Pourie, der Viktoria Kepper hechtete dazwischen, aber am langen Pfosten lauerte Leon Bürger, der zum Ausgleich einschob. 

Danach entwicklte sich die Partie zum offenen Schlagabtausch mit vielen Mittelfeldduellen aber wenig Torgefahr auf beiden Seiten. Nach knapp einer halben Stunde zappelte der Ball wieder im Netz der Kölner – Kammerbauer hatte eine gefühlvolle Freistoßvorlage bekommen und zum Treffer eingeschoben – leider war die Fahne des Schiedsrichterassistenten oben – eine umstrittene Entscheidung. Gejubelt wurde trotzdem noch in der ersten Halbzeit. Kijewski setzte sich auf der linken Seite durch, passte scharf nach innen – Pourie lies den Ball passieren auf  Kobylanski, der das Leder gegen die Laufrichtung des Torwarts zur 2:1 Führung ins Netz drosch. 

Nach dem Wechsel kam Viktoria hoch motiviert aus der Kabine, mit der drohenden Niederlage wollte sich die Dotchev-Elf noch lange nicht abfinden. Die erste nennenswerte Chance für Eintracht kam in der 58. Minute – Biankadi servierte eine Flanke an den langen Pfosten. Leon Bürger versuchte es mit einem Aufsetzer, aber Keeper Weis war zur Stelle.

Eintracht verteidigte gegen die heranstürmenden Kölner gut, aber wurde in der 62. Minute überrascht. Hamza Saghiri fasste sich ein Herz und ballerte aus 25 Metern auf den Kasten von Fejzic – und der Sonntagsschuss passte! 2:2. Dieses Mal kam die Anwort postwendend: Kobylanski tankte sich am rechten Flügel durch, legte zurück auf den gerade eingewechselten Marcel Bär, der aus der Distanz zum 3:2 in den unteren Winkel schoss. (64.). Bär war es auch der den Deckel in einer lange umkämpften Partie draufmachte: Wieder servierte Biankadi – Bär pflückte den Ball am 16ner aus der Luft und ballerte das Leder zum 4:2 in die Maschen. Köln gab sich nie auf, aber die Löwen ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg auch über die 5 Minuten Nachspielzeit. Der erste Dreier nach dem Re-Start ist eingefahren – die Löwen klettern in der Tabelle. 

Aufstellungen: 

Eintracht:

Jasmin Fejzic, Benjamin Kessel, Bernd Nehrig (82. Otto), Martin Kobylanski (89. Pfitzner), Felix Burmeister, Merveille Biankadi (82. Feigenspan), Kevin Goden, Niko Kijewski, Marvin Pourie (89. Proschwitz), Leon Bürger (63. Bär), Patrick Kammerbauer. 

Marcel Engelhardt, Steffen Nkansah, Marcel Bär, Yari Otto, Marc Pfitzner, Nick Proschwitz, Mike Feigenspan. 

Trainer: Marko Antwerpen

Schiedsrichter: Christof Günsch, André Schönheit, Marius Schlüwe. 

Viktoria Köln: 

André Weis, Lars Dietz (68. Klefisch), Sead Hajrovic, Simon Handle (G., 64. Holzweiler), Mike Wunderlich, Albert Bunjaku, Jonas Carls, Marcel Gottschling (64. Koronkiewicz), Steven Lewerenz (81. Holthaus), Hamza Saghiri (82. Kreyer), Dominik Lanius. 

Daniel Mesenhöfer, Fabian Holthaus, Kai Klefisch, Kevin Holzweiler, Sven Kreyer, Tobias Willers, Patrick Koronkiewicz. 

Trainer: Pavel Dotchev

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