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Motorrad im Herbst

Auf dem Motorrad sicher durch den Herbst

Laub, verdreckte Straßen, Nebel und tief stehende Sonne
Freitag, 8. Oktober 2021

Der Herbst ist endlich da und viele Motorradfahrerinnen und -fahrer nutzen die sonnigen Herbsttage für die letzten Ausfahreten des Jahres.

Aber mit dem Herbst kommen auch schlechte Sichtverhältnisse, feuchte und verschmutzte Fahrbahnen, nasses Laub sowie morgendlicher Raureif, welche das Unfallrisiko erhöhen.

Schwierige Sichtverhältnisse

Wegen der tief stehenden Sonne ändern sich im Herbst die Licht- und Sichtverhältnisse, wodurch die Blendgefahr größer wird. Andere Verkehrsteilnehmer übersehen Motorräder schon aufgrund ihrer schmalen Silhouette jetzt noch leichter. Sind die Straßen dann auch noch feucht, ist an sonnigen Tagen die Blendgefahr durch Reflexionen nicht zu unterschätzen.

Veränderte Straßenverhältnisse

Die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche birgt hohe Risiken für Biker. Besonders in den Morgenstunden müssen sie mit glatter Fahrbahn durch Nässe und Raureif rechnen. Auf nassem Laub kann es extrem rutschig werden. In ländlichen Gebieten kommt der vermehrte Ernteverkehr dazu, der zu starken Verschmutzungen führen kann. Die Folge ist eine erhöhte Sturzgefahr für Motorradfahrer. Vorsichtiges Fahren und gefühlvolles Bremsen sind geboten, extreme Schräglagen absolut tabu. Und auch die niedrigere Fahrbahntemperatur wirkt sich negativ auf den Grip der Reifen aus.

Schutzkleidung anpassen

In den Morgen- und Abendstunden kann es auch im Herbst bereits empfindlich kalt werden. Zur Standardausrüstung gehört neben einem wind- und wasserdichten Motorradanzug mit Thermofutter deshalb wärmende Funktionswäsche. Dabei hat sich die Kombination diverser Kleidungsschichten von unterschiedlicher Dicke aus mehreren Materialien bewährt, das sogenannte Zwiebelprinzip. Fahrer und Beifahrer sollten immer mit sicherer und kontrastreicher Schutzkleidung unterwegs sein.

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