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Schöner Brauch zu Weihnachten: Barbaratag

Am 04.12. Obstzweig ins Wasser stellen - Heiligabend lächeln

Schneidet am 4. Dezember noch einen Zweig von einem Obstbaum! Und dann passiert das kleine Wunder: An Heiligabend wird er blühen! Aber es muss am 04.12. sein - denn das ist der Barbaratag!

Der Legende nach lebte die schöne und kluge Barbara  im dritten Jahrhundert in der antiken Stadt Nikomedia in der heutigen Türkei und wollte, statt zu heiraten, ihr Leben lieber Jesus Christus widmen. Ihr Vater war darüber so erbost, dass er sie verfolgen ließ und selbst enthauptete. Krass! Nur gerecht, dass der Vater zur Strafe vom Blitz getroffen wurde.

Warum der Barbarazweig?

Der Legende nach blieb Barbara auf dem Weg zum Gefängnis an einem Kirschzweig hängen und brach ihn ab. Den stellte sie in ein Gefäß mit Wasser. Am Tage ihrer Hinrichtung blühte schließlich der Zweig. Und so kam es, dass am Gedenktag der (mittlerweile heilig gesprochenen) Barbara Zweige von Obstbäumen geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Und das besondere Wunder ist: sie erblühen am 24.12. - am Geburtstag von Jesus Christus!

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch, Apfel- oder Pflaumenzweige geschnitten. Es gibt aber auch Gegenden, wo man Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien- oder Forsythienzweige nutzt. 

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