Leipzig: Trinkgefäß statt echte Waffe

Mann am Hauptbahnhof gestoppt

Ein Mann mit einer vermeintlichen Pistole hat am Leipziger Hauptbahnhof einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte, war sie am Freitagabend informiert worden, dass ein Mann mit Waffe in einer Regionalbahn nach Leipzig sitzen soll. Am Hauptbahnhof Leipzig fanden die Beamten den 46-Jährigen auf einer Bank sitzend - neben sich die vermeintliche Waffe. Als die Polizisten ihn ansprachen, habe er danach gegriffen. Der Mann sei überwältigt und zur Wache gebracht worden. Die Waffe habe sich schließlich als metallisches Trinkgefäß entpuppt, das einer Pistole sehr ähnelte.

Weil es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe handelte, wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 46-Jährigen eingeleitet. Anscheinswaffen sich Gegenstände, die echten Schusswaffen täuschend ähnlich sehen. Laut Waffengesetz dürfen sie nicht in der Öffentlichkeit getragen werden.

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