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Schauspieler Matthias Schweighöfer

Deutscher Filmpreis 2022 - radio SAW war dabei

Gewinner, Fotos und mehr!
Samstag, 25. Juni 2022

Am Freitagabend war es wieder so weit und der Deutsche Filmpreis 2022 wurde in Berlin verliehen. Sina Peschke war für radio SAW vor Ort. Schaut Euch die Bilder vom roten Teppich an!

Dritte Lola für Albert Schuch

Beim Deutschen Filmpreis hat das Drama "Lieber Thomas" neun Auszeichnungen gewonnen, darunter die Goldene Lola für den besten Spielfilm. Regisseur Andreas Kleinert erzählt darin vom Leben des Schriftstellers Thomas Brasch (1945-2001). Der Film wurde unter anderem für Regie und Drehbuch ausgezeichnet, wie die Deutsche Filmakademie am Freitagabend in Berlin bekannt gab.

Albrecht Schuch, der den Thomas spielt, wurde als bester Hauptdarsteller geehrt. Der 36-Jährige gewann damit nach "Systemsprenger" und "Berlin Alexanderplatz" seine dritte Lola. Schauspielerin Jella Haase wurde für ihre Leistung in «Lieber Thomas» als beste Nebendarstellerin geehrt.

Auch Meltem Kaptan und Alexander Scheer werden geehrt

Die beiden anderen Schauspielpreise wurden für Leistungen im Drama "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" vergeben: Meltem Kaptan wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt, Alexander Scheer für die beste männliche Nebenrolle. Der Film von Andreas Dresen gewann zudem eine Lola in Silber, die Auszeichnung in Bronze ging an "Große Freiheit".

Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnung in der Branche. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt rund drei Millionen Euro für neue Projekte verbunden. Das Geld stammt aus dem Haus von Kulturstaatsministerin Claudia Roth.

Prominente Gäste und sechs nominierte Produktionen

Unter den Gästen waren etwa Schauspieler Matthias Schweighöfer, Schauspielerin Heike Makatsch und andere Prominente. Die rund 2100 Mitglieder der Deutschen Filmakademie hatten über viele der Preisträgerinnen und Preisträger abgestimmt. Für den besten Spielfilm waren insgesamt sechs Produktionen nominiert - neben "Lieber Thomas", "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" und "Große Freiheit" waren die Komödie "Contra", der Episodenfilm "Wunderschön" und das Drama "Spencer" vorgeschlagen.

Weitere Auszeichnungen:

Der Kameramann Jürgen Jürges erhielt einen Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film. Er hat mit Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder («Angst essen Seele auf»), Michael Haneke («Funny Games») und Uli Edel («Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo») zusammengearbeitet.

Der Kinderfilm "Die Schule der magischen Tiere" wurde als besucherstärkster Film ausgezeichnet. Bester Dokumentarfilm wurde "The Other Side of the River", bester Kinderfilm "Der Pfad". Der Bernd Eichinger Preis ging an Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach von der Berliner Produktionsfirma Komplizen Film. Im vergangenen Jahr hatte die Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" die Auszeichnung als bester Spielfilm gewonnen.