Bosse_Lukas_Schulze_08032016.jpg

Bosse bleibt Deutsch

Der Musiker über Erfolgsdruck und sein mieses Englisch
Dienstag, 8. März 2016

Vielleicht ist diese entspannte Art des Musikers auch sein Erfolgsgeheimnis, denn sein aktuelles Album "Engtanz" stieg im Februar auf Platz eins der deutschen Album-Charts ein.

Über seine Arbeit verriet der 36-Jährige im Interview mit "museek.de": "Erwartungsdruck habe ich mir abgeschminkt. In den Anfangsjahren habe ich das auch alles hinbekommen irgendwie und ich kam ja, sagen wir mal so, aus der Gosse. Und da konnte ich auch gut leben."

Bosse kann sich übrigens nicht vorstellen, englischsprachige Musik zu veröffentlichen. Denn der Musiker fühlt sich in seinem Genre "Deutsche Popmusik" zuhause und wohl.

Der 36-Jährige erzählt: "Ich singe (...) einfach nicht so gerne auf Englisch. Musik machen macht aber auch mega Bock. Mit deinen besten Leuten zusammen auf der Bühne stehen und einen wegballern, das ist schon so neben zwei, drei anderen Sachen das beste Gefühl auf der Welt. Meine englische Aussprache ist mega mies. Ich hasse deutschen Akzent in englischer Musik. Das ist für mich so das Schlimmste. Und ich selbst bin wahrscheinlich auch noch das schlimmste Beispiel dafür. (...) Aber natürlich bin ich sehr glücklich mit dem, was ich mache."

Anzeige: