Ausbildung, Krankenversicherung, Familienplanung

Diese Entscheidungen muss man in jungen Jahren treffen

Junge Menschen stellen in ihrer Schulzeit und den Jahren danach die Weichen für ihr Leben. Wenn sie sich für eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium entscheiden, dann ist ihr beruflicher Werdegang zwar noch nicht in Stein gemeißelt, doch er ist schon sehr stark vorbestimmt.

Auch in anderen Lebensbereichen sind die Entscheidungen, die man als Jugendlicher oder junger Erwachsener trifft, enorm wichtig. Bei vielen Fragen fehlt aber die Lebenserfahrung oder das Wissen, um überhaupt einen Entschluss zu fassen.

An dieser Stelle sollen einige der wichtigen Fragen behandelt werden.

Ausbildung oder Studium?

Die Zahl der Studenten in Deutschland steigt schon seit Jahren unaufhörlich. Im Wintersemester 2008/2009 wurde erstmals die Grenze von zwei Millionen Studenten geknackt. Gut zehn Jahre später, im Wintersemester 2019/2020, lag die Zahl schon bei fast drei Millionen.

Vermutlich wird sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Ein Argument für ein Studium ist natürlich die Tatsache, dass es in vielen Kreisen deutlich angesehener ist, als eine Ausbildung.

Darüber hinaus locken höhere Einstiegsgehälter uns bessere Karrierechancen. Allerdings muss man dabei auch sehen, dass nicht alle Studienabschlüsse zu einem guten Gehalt führen und das Ansehen vieler Ausbildungsberufe aktuell steigt.

Das soll natürlich nicht heißen, dass sich ein Studium nicht mehr lohnt. Junge Menschen sollten aber wissen, dass sie ihre Lebensziele nicht nur mit einem Studium erreichen können und beruflicher Erfolg und eine angesehene Arbeitsstelle auch in Ausbildungsberufen auf sie warten kann.

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Ausbildung
Ausbildung oder Studium - beides hat seine Vorteile

Die Weichen für die Krankenversicherung stellen

In Deutschland gibt es glücklicherweise ein sehr gutes Gesundheitssystem und jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich versichern zu lassen. So braucht man sich keine Sorgen machen, dass eine teure Erkrankung wie Krebs den finanziellen Ruin bedeutet.

Trotzdem sollte man mit diesem Thema nicht sorglos umgehen, sondern sich schon frühzeitig informieren. Wer nicht regelmäßig zum Zahnarzt geht, der muss später mit einer erhöhten Selbstbeteiligung rechnen, wenn es Probleme mit den Zähnen gibt.

Auch in anderen Bereichen gibt es solche Modelle.

Immer mehr Menschen entscheiden sich aktuell für private Zusatzversicherungen. Diese betreffen nur einzelne Bereiche und schützen beispielsweise vor hohen Zuzahlungen oder sorgen dafür, dass man bei einem Krankenhausaufenthalt ein Einzelzimmer erhält und vom Chefarzt behandelt wird.

Um die Zusatzversicherungen braucht man sich gar keine Gedanken machen, wenn man sich für eine private Krankenversicherung entscheidet. Dann erhält man in allen Punkten die optimale Betreuung.

Wer sich erst im hohen Alter für die private Krankenversicherung entscheidet, der wird diese aber kaum bezahlen können, denn die Kosten steigen mit den unterschiedlichen Risikofaktoren.

Aus diesem Grund sollte man schon in jungen Jahren zu einem privaten Versicherer wechseln, wenn man diesen Schritt sowieso langfristig in Erwägung zieht. Ob sich die private Krankenversicherung lohnt, hängt von vielen Dingen ab und ist auch immer eine Frage des Geldes.

Vergleichsportale bieten einen sehr umfangreichen Ratgeber zu diesem Thema an und kann enorm hilfreich sein, wenn man sich einfach einmal ein paar Angebote einholen möchte, um einen Überblick über die Kosten zu bekommen.

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Wichtig: Eine gute und ausreichende Krankenversicherung

Die Grundlagen für die Familienplanung

In jungen Jahren legt man bereits den Grundstein für die spätere Familienplanung. Wer sich nach dem Studium für einen fordernden Beruf entscheidet und kaum Zeit für einen Partner hat, der wird das Gründen einer Familie vermutlich ein wenig verschieben müssen.

Denn auch wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den letzten Jahren immer besser geworden ist, kann schon ein spontaner Schulausfall die gesamte Planung durcheinander bringen.

Junge Menschen sollten deshalb schon bei der Berufswahl darauf achten, dass diese zu ihren späteren Zielen im Leben passt und auch die mögliche Gründung einer Familie berücksichtigen. Natürlich ist es enorm attraktiv, schon in jungen Jahren gutes Geld zu verdienen und Erfolg im Beruf zu haben.

Man darf dabei aber nicht vergessen, dass es im Leben auch noch um andere Dinge geht, für die es sonst irgendwann zu spät sein wird. Wer sich nicht auf Familie oder Beruf festlegen kann oder möchte, der sucht sich schon frühzeitig einen Arbeitsplatz bei einem Arbeitgeber, der einen gesunden Mittelweg ermöglicht.

 

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Familie
Wann ist die richtige Zeit für die Familienplanung?
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