Mehr Fördergeld für Harztheater

Wernigerode: eine Zukunft für's Harztheater

Fördergelder so hoch wie nie

Das Harztheater kann ab dem nächstenJahr wieder auf Fördergelder bauen.

Gut 62 Millionen Euro gibt es über die nächsten fünf Jahre, darauf haben sich das Land Sachsen-Anhalt, der Harzkreis und die Städte Wernigerode, Quedlinburg und Halberstadtgeeinigt.

Nach einer unruhigen Zeit nun also die Erleichterungfür die Kulturschaffenden. Sie hatten mit Briefen, Unterschriftensammlungen und Protesten vor dem Landtag auf sich aufmerksam gemacht,weil die Finanzierung des ehemaligenNordharzer Städtebundtheaters auf wackligen Beinen stand. Das Defizit lag bei rund zwei Millionen Euro pro Jahr. Das entsprach nach Angaben des Theaters 35 Stellen. Stellenstreichungen standen im Raum.

Jetzt gibt es so viel Fördergeld wie noch nie. Zum Teil vom Land, zum Teil von den kommunalen Trägern. Insgesamt gut 20 Millionen Euro mehr als in der letzten Förderperiode.

Auch im Fördervertrag verankert: Die Fusion des Harztheaters mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode. Die soll unter anderem dafür sorgen, dass das Konzerthaus Liebfrauen weiterhin bespielt wird.Mit dem Geld können auch Veranstaltungen auf dem Brocken durchgeführt werden, das Theater bekommt eine neue Bestuhlung, die Fassade wird neu gestaltet.

Damit alles klappt, geht der Vertragsentwurf jetzt noch durch die Stadträte und den Kreistag. Bis Ende des Jahres soll er unterschrieben und gültig sein.

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