Black Friday

Mega-Rabatte, aber was ist dahinter?

Der Black Fridaysteht wieder vor der Tür und viele Händler locken mit verführerisch niedrigen Angeboten.

Doch woher kommt der Black Friday?

Dazu haben wir noch ein paar Tipps und Tricks für Euch zum Black Friday!

Was ist der Black Friday?
In den USA wird der Black Friday seit Jahrzehnten gefeiert. Millionen Amerikaner versammeln sich früh am Morgen in riesigen Schlangen vor den Türen der Einzelhändler, um sich die besten Schnäppchen des Jahres mit Rabatten bis zu 90% zu sichern. Traditionell findet der Black Friday immer am Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest, dem sogenannten Thanksgiving, statt.
Obwohl er kein offizieller Feiertag ist, hat der Black Friday etwas von einem Shopping-Feiertag, da viele Angestellte ihn als Brückentag zwischen Thanksgiving (das immer auf einen Donnerstag fällt) und dem darauffolgenden Wochenende nutzen. Dabei kommt es regelmäßig zu tumultartigen Kämpfen um die besten Preisknüller.

Der Begriff “Black” Friday
Der Begriff “Black Friday”taucht in den USA erstmals in den 60er Jahren auf und beschrieb die Verkehrsstaus und Menschenmassen auf den Gehwegen, die sich in den Städten bildeten. Diese zogen sich wie eine „Schwarze Masse“ durch die Einkaufsstraßen.
Eine weitere Erklärung geht davon aus, der „schwarze“ Freitag sei ein Synonym für „schwarze“ Zahlen, die die Geschäftsleute Jahr für Jahr ab diesem Tag schreiben.

Der Black Friday in Deutschland
2006 brachte Apple den Black Friday erstmals nach Deutschland, denn, was in Amerika funktioniert, funktioniert auch anderswo.
Die Kultmarke aus Kalifornien bot ihre aus den USA bekannten Black Friday Angebote auch in den deutschen Apple-Stores und im Onlineshop an und generierte damit enorme Umsätze.
Vom Apple Erfolg angelockt, veranstalten seit dem immer mehr Online-Händler spezielle Black Friday Sale Aktionen und bieten für 24 Stunden zahlreiche Schnäppchen und Sonderangebote an.
Mit dabei sind Onlineshops wie zum Beispiel: Asos, Amazon, Euronics, Saturn, Urban Outfiters, Douglas, About you, Autohaus24.de, Babywalz, Congstar und viel mehr.

Nicht jedes Angebot ist ein wirkliches Schnäppchen
Vielen "Sonderpreise" von Produkten werden mit der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers verglichen.
Die hohe UVP wird aber von kaum einem Händler eingehalten. So entstehen angebliche Sparangebote von bi zu 50%, wobei es sich nur um 10% bis 20% handelt.

VermeidetSpontankäufe
Die stark beworbenen Produkte sind für Schnäppchenjäger eine starke Versuchung. Doch braucht man bestimmte Produkte wirklich?
Mit einer Liste mit wirklich benötigten Beschaffungen lassen sich Spontankäufe vorbeugen.
Produkte, die immer gut weggehen werden, selten heruntergesetzt. Auslaufmodelle und Ladenhüter landen öfter im Angebot.

LasstEuchnicht drängen
Händler versuchen durch die kurze Angebotsfrist Druck auf die Käufer auszuüben. Man solle sichalso nicht zu unüberlegten Käufen drängen lassen. Im Notfall kann man ungewollte Produkte noch zurückgeben.

Vorsicht vor Fake-Angeboten im Internet
Immer wieder nutzen Fake-Shops den Black Friday, um Leute zu betrügen. Bei besonders günstigen Angeboten sollte man besondereVorsicht wallten lassen.
Die kriminellen Händler lassen sich gerne per Vorkasse oder Kreditkarte ihre Waren bezahlen. Aber am Ende kommt keine Ware je an. Per Lastschrift und Rechnung ist der sicherste Weg.
Hinweise für Fake-Shops: gefälschte Prüfsiegel, fehlendes Impressum oder fehlende Geschäftsbedingungen

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