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Wäsche im Winter

Wäsche im Winter trocknen

Donnerstag, 27. Januar 2022

Wie haben das unsere Großeltern nur gemacht - mit der vielen Wäsche, so ganz ohne Trockner und trotzdem war alles schön fluffig?!

Ganz einfach: Sie haben immer alles nach draußen gehangen. Vor allem Wind macht Wäsche nämlich weicher und glatter. Die Trockenstarre, die wir von brettharten Handtüchern kennen, hat durch das Lüftchen draußen keine Chance. Wenn es um die 0 Grad sind, kann Wäsche auf der Leine gefrieren, aber anschließend verdunstet das Wasser, Eis wird direkt zu Wasserdampf und auch diese so genannte Sublimation macht weich und Handtücher besonders saugfähig.

Ist es draußen allerdings feucht, haben die Klamotten keine Chance, trocken zu werden. Dann gibt es ein paar Tricks, wie es auch in der kleinsten Wohnung mit duftiger Wäsche klappt: Am besten hängt Ihr alles im Bad auf - die sind auf Feuchtigkeit ausgelegt und haben Fenster oder Lüftung. Sobald die Spiegel beschlagen, wird kurz gelüftet - am besten mit Durchzug. Zu kalt darf es nicht werden, denn kühle Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen und abtransportieren als warme.

Beim Aufhängen ist es wichtig, dass die Wäsche so glatt und gerade wie möglich ist, denn zwischen Falten staut sich Flüssigkeit. Hemden und Shirts trocknet Ihr am besten auf Bügeln, den Rest mit Wäscheklammern- so gibt’s keine doppelten Stofflagen.