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Schock-Video: Fußballer von Blitz getroffen

Russischer Torwart schießt und der Blitz trifft
Dienstag, 28. Juli 2020

Dieses Video schockiert derzeit die Sportfans auf der ganzen Welt. Zu sehen ist der 16-jährige Torhüter Ivan Zaborovskys vom russischen Drittligisten "Znamya Truda FC". Er war Anfang Juli auf dem Spielfeld und lief sich - getrennt von seiner Mannschaft - warm. Als er aufs Tor schießen möchte, schlägt ein Blitz ein und trifft den Spieler.

Erst wenige Sekunden später bemerken seine Mannschaftskollegen, dass Ivan getroffen wurde.

„Als wir zu ihm rannten, lag er da mit dem Gesicht zum Boden. Dann haben wir ihn umgedreht. Sein Shirt war im Bereich seiner Brust zerrissen und verbrannt. Dann haben wir versucht, ihn wiederzubeleben“, erklärte Trainer Anton Basov später.

Ivan wurde sofort ins nächstgelegene Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er ins künstliche Koma gelegt. Kurze Zeit später gab es zum Glück die Entwarnung: Bis auf einige Verbrennungen ist der Nachwuchstorhüter des ältesten Vereins Russlands unverletzt geblieben.

„Das letzte, an das ich mich erinnern kann, ist, wie ich von zu Hause zum Training losgehe. Dann bin ich im Krankenhaus aufgewacht“ sagte Zaborovsky später.

Mittlerweile geht es dem Torhüter sogar wieder richtig gut und er konnte einen Profi-Vertrag bei "Znamya Truda FC" unterzeichnen. Einzig eine Narbe am Hals wird ihn ein Leben lang an den Blitzeinschlag und sein "Glück im Unglück" erinnern.

Blitzeinschläge auf dem Fußballfeld

So ungewöhnlich ist das mit dem Blitzeinschlag beim Fußballspielen scheinbar nicht. Vor knapp einem Jahr sind in Deutschland gleich 15 Spieler durch einen Blitzeinschlag verletzt worden. Im August schlug der Blitz während eines Trainings im baden-württembergischen Rosenfeld-Heiligenzimmern in der Nähe des Sportplatzes ein. Dadurch erlitten die Spieler im Alter von 19 bis 48 Jahren leichte Verletzungen. Eine Person war kurzzeitig bewusstlos. Ein Großaufgebot an Sanitätern kam zu dem Sportplatz und brachte die Fußballer vorsorglich ins Krankenhaus. Aber das, was da in der Nähe von Moskau passiert ist, ist schon etwas besonderes. Alles Gute für den jungen Torhüter und hoffentlich bleibt er gesund und munter. Sollte er einmal erfolgreicher Profi werden, hat er wohl seinen Beinamen "Flash" sicher!

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