doctor

Sachsen-Anhalt: Mehr junge Leute sollen im Land Medizin studieren

Forderung der Ärztekammer

Mehr junge Leute aus Sachsen-Anhalt sollen im Land Medizin studieren.

Das hilft im Kampf gegen den Ärztemangel, meint die Landes-Ärztekammer.

Über 400 neue Haus- und Fachärzte seien pro Jahr nötig, um die zu ersetzen, die in Rente gehen oder Teilzeit arbeiten. An den Unis in Halle und Magdeburg schließen jedes Jahr rund 370 Studenten ihr Medizin-Studium ab. Davon bleiben laut Ärztekammer nach zwei Jahren noch 40 Prozent in Sachsen-Anhalt.

Es könnten mehr sein, wenn mehr Landeskinder hier Medizin studieren. Denn die Chancen, dass die in ihrer Heimat bleiben, seien groß. Deshalb fordert die Kammer, das Zulassungsverfahren für Abiturienten von hier zu erleichtern. Bislang werde etwa ein 1,0-Abitur aus Sachsen-Anhalt im Vergleich mit einem bayerischen abgewertet. Das müsse sich ändern.

InSachsen-Anhaltgibt es laut der Ärztekammer gut 9.800 berufstätige Ärzte, etwa 5.650 sind in stationären Einrichtungen tätig, knapp 3.700 ambulant in Praxen und medizinischen Versorgungszentren.

Seite teilen