Holiday On Ice: Vor dem Spektakel

So sieht die GETEC-Arena vorher aus
Dienstag, 14. Januar 2020

Viele Besucher von Konzerten & Musicals halten das für selbstverständlich: Aufwendige Lichtershow, Pyro-Technik, Eis in der Sporthalle.

Wieviel Aufwand das wirklich braucht, haben wir bei Holiday on Ice erfahren. Beim Tourstopp in Magdeburg gab Produktionsleiter Norbert Link eine kleine Führung durch die Baustelle GETEC-Arena.

 

26 Tonnen Stahlkonstruktion hängen dort für 4 Tage von der Decke. Dafür braucht es 10 Trailer-LKW und 60 Arbeitskräfte vor Ort, um alles an mehr oder weniger einem Tag aufzubauen.

Und selbst dann kann es zu Problemen kommen: Bei einem der Lokomotiven-Modellen musste das Dach abgeflext werden, damit das Fahrzeug durch den Liefereingang der Arena passt.

Die vierarmige Deckenkonstruktion ist ein Unikat. Sie stammt von einem Showdesigner, der auch schon für Robbie Williams oder Take That gearbeitet hat.

 

40.000 Liter Wasser gefrieren über speziellen Kühlakkus zum Parkett der Eistänzer. Es braucht insgesamt 40 Stunden um die gewünschte Dicke von 5 Zentimeter zu erreichen.

Für die weiße Färbung sorgt übrigens ein Kreidepulver. Nach der Vorstellung wird das Eis klein gehackt um zum Schmelzen in die Sonne gelegt.