VW

Braunschweig: «Mr. Volkswagen» als Zeuge vor Gericht

Was ist von seiner Aussage zu erwarten?

Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn wird ab Mittwoch in Braunschweig vor Gericht erwartet, um als Zeuge in der Dieselaffäre auszusagen, die 2015 zum Verlust seines Chefsessels führte. Das Oberlandesgericht Braunschweig verhört derzeit rund 80 Zeugen im milliardenschweren Zivilverfahren um Schadenersatzansprüche von Investoren, darunter mehrere ehemalige VW-Vorstandschefs. Winterkorn wird diese Woche befragt, wobei er sich wie jeder andere Zeuge nicht selbst belasten muss. 

Er wird versuchen, die Vernehmung bestmöglich zu durchlaufen, und obwohl er gesundheitliche Probleme hatte, wird seine Verhandlungsfähigkeit ab September 2024 voraussichtlich wiederhergestellt sein. Winterkorns Verfahren wurde aus gesundheitlichen Gründen von anderen Fällen abgetrennt, und es wurde wieder wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen ihn eröffnet.

 Im Investorenprozess seit 2018 ringen Anleger um Schadenersatz wegen erlittener Kursverluste nach dem Dieselskandal, wobei die Deka Investment gegen die Volkswagen AG und die Dachholding Porsche SE klagt.

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