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Zehn Fakten zum Fasten

Dem Körper eine Auszeit gönnen
Mittwoch, 1. März 2017

Wie jede Maschine braucht der Körper Zeit für Reparaturarbeiten. In der Regel geschieht das nachts, wenn wir schlafen und wir unseren Körper nicht mit Nahrungsverwertung belasten.

Es gibt daher viele Stimmen, die sagen, dass eine Fastenzeit sehr wohltuend für den menschlichen Körper ist.

Beim Fastebn geht es nicht vordergründig darum Gewicht zu verlieren, sondern den Körper zu entgiften.

Außerdem sorgt Fasten für ein Hochgefühl. Der Mensch ist wacher und fühlt sich frischer.

Eine Fastenkur führt auch meistens zur einer veränderten Einstellung dem Essen gegenüber.

Die meisten Menschen ernähren sich nach einer Fastenkur bewußter und ihrem Körper gegenüber verantwortungsvoller.

1. Jede Nacht fasten wir

Während des Heilfastens tun wir nichts anderes, als wir sonst über Nacht machen. Wir führen dem Körper keine Nahrung zu und entlasten ihn dadurch von der aufwendigen Verarbeitung der Nahrung. Stattdessen kann sich unser Körper auf die innen Reparaturarbeiten konzentrieren.

2. Langezeit-Effekt des Fastens

Bis zu 7 Kilogramm Körpergewicht verlieren wir, während einer siebentägigen Fastenkur. Das sind natürlich nicht nur Fett, sondern ebenso Wasser und Muskulatur. Viel wichtiger sind aber die Langzeit-Effekte des Fastens. Der Stoffwechsel regeneriert sich und macht es möglich, dass nach dem Fasten Nahrung besser verwertet werden kann. Das bedeutet, dass wir seltener Hunger haben und gegebenenfalls weiter abnehmen können.

3. Fasten erhöht die körperliche Fitness

Bei Krankheiten haben wir in der Regel keine Lust auf Essen. Eine kluge Reaktion unseres Körpers. Denn die Kraft die bei der Verdauung gespart werden kann, wird benutzt um Infekte loszuwerden. Genauso beim Fasten: Dadurch, dass wir weniger Giftstoffe zu uns nehmen, kann der Körper angelagerte Giftstoffe effektiv abbauen. Das kommt unserem Schlaf zu Gute. Wir brauchen weniger Zeit um uns fit zu fühlen.

4. Fasten entspannt

Eine Studie der Universität Göttingen zeigt: Während des Fasten sinkt das Level des Stresshormons Cortisol. Dafür steigt ab dem dritten Tag der Level des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Wir sind glücklicher.

5. Gegen Hungerattacken

Viele fürchten schlimme Hungerattacken während des Fastens. Aber bereits nach den ersten Tagen schaltet unser Körper um, und versorgt den Organismus im Reserve Modus von innen.

6. Bewegung während des Fastens tut gut

Viele meinen durch die geringere Nährstoffzufuhr nur auf dem Sofa liegen zu müssen. Aber das ist ein Fehler. Bewegung bringt den Stoffwechsel und den Kreislauf in Schwung. Der Sauerstoff an der frischen Luft hilft zudem unsere Nieren, Leber und die Lungen zu entgiften. Auch der Darmtrakt liebt Bewegung.

7. Die komplette Darmentleerung ist ein Muss

Der Körper benötigt ein klares Zeichen, um in den Reserve-Modus zu wechseln. Vor dem ersten Fastentag eigenen sich daher bestimmte Salze oder auch Zitronensaft oder Sauerkraut.

8. Nachdem fasten nicht wieder normal weiteressen

Das sogenannte „Fastenbrechen“ ist Pflicht. Nach einer Weile ohne feste Nahrung muss sich der Körper wieder an die Verdauung der Nährstoffe von außen gewöhnen. Idealerweise startet man leichten Mahlzeiten wie gedünsteten Äpfeln, Gemüsesuppen oder Quark.

9. Fasten beseitigt schlechte Angewohnheiten

Nach dem Fasten haben wir eine neue Alltagsroutine. Fernsehgucken bedeutet nicht automatisch naschen und beim Abendessen füllen wir nicht unseren Teller randvoll, da wir uns an die kleineren Portionen gewöhnt haben.

10. Die kleinste Kleinigkeit zerstört die Fastenkur

Sobald wir während des Fastens auch nur eine Kleinigkeit von außen zuführen, schaltet unser Körper wieder auf Außenversorgung, produziert Magensaft und leistet die übliche Verdauungsarbeit. Damit ist die Fastenkur vorbei.

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