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Wer wird neuer Landrat im Salzlandkreis?

Dienstag, 12. Januar 2021

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50 Zuschauer verfolgten unter Einhaltung der Hygieneregeln die Vorstellung der beiden Kandidaten.

Am 24. Januar wählt der Salzlandkreis einen neuen Landrat, im Bernburger Kurhaus zeigten sich Dienstagabend beide Kandidaten erstmals gemeinsam.  

Amtsinhaber Markus Bauer von der SPD und CDU-Mann Alexander Goebel stellten sich dabei den Fragen der Bürger.

Unser Reporter Michel Holzberger war vor Ort:

Es war ein entspanntes Duell im Kurhaus, keine verbalen Angriffe und die Redezeiten wurden auch eingehalten. Der amtierende Landrat Markus Bauer wolle die Pandemie auch in einer weiteren Amtszeit bearbeiten:

" Wir müssen es schaffen in dieser schwierigen Phase, dass wir genug Impfstoff haben und danach will ich mich dafür einsetzen Antworten zu bekommen, wie gehts im Einzelhandel, in der Gastronomie oder mit Menschen in Kurzarbeit weiter. Es geht auch um Wertschätzung der Menschen, wir müssen auch Antworten liefern, wie schützen wir das, was wir aufgebaut haben."

Sein Herausforderer Alexander Goebel von der CDU fokussierte sich auf einen anderen Bereich:  

"Als Landrat will ich die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben, wir müssen unsere Einnahmen stärken, das Ganze kann uns jedoch nur mit unseren Städten, Gemeinden und Verbandsgemeidnen gelingen, hier heißt es einen gesellschaftsübergreifenden Aufbruch in den nächsten 7 Jahren durchführen, um gemeinsam unseren Salzlandkreis zukunftsfähig aufzustellen."   

Die Meinung der 50 Zuschauer über die beiden Kandidaten war geteilt, einige wirkten unschlüssig:  

"weil Themen die unseren Kreis betreffen nicht herausgearbeitet worden sind, es war für mich bla bla /// Ich denke es wird ein spannendes Rennen, beide waren konstruktiv und fair /// Einerseits wurde über die Wirtschaft gesprochen, aber ich habe den sozialen Bereich vermisst /// Ich muss das erstmal sacken lassen, was ich gehört habe. Ich hoffe am 24.Januar das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen." 

In dem Zusammenhang sucht der Kreis noch Wahlhelfer. Bei der Wahl vor Ort am 24. Januar sind die Bürger aufgefordert die Hygieneregeln einzuhalten, die Briefwahl ist auch möglich.  

 

 

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