Wahrscheinlich hat jeder so einen Kollegen, der auf der Arbeit seine Stulle nicht schafft und dieseabends dann als Hasenbrot mit nach Hause nimmt. Aber woher kommt der Ausdruck "Hasenbrot" für nicht mehr ganz frische Pausenbrote?
Wenn man bei der Arbeit oder in der Schule seine Pausenbrote nicht geschafft hat, dann werden diese mit nach Hause genommen und zum Abendbrot gegessen. Ein schöner Brauch und der Name hat tatsächlich etwas mit Hasen zu tun. Früher hielten sich arme Leute nämlich Stallhasen, weil sie keinen Platz und kein Geld für größere Nutztiere hatten.
Die Stallhasen brauchten etwaszu fressen und da es im Winter kein Grünzeug gab, sammelten die Menschen Brotreste für die Karnickel. Diese Brotreste wurden hart und dann an die Karnickel verfüttert. So ein Pausenbrot ist nach einem langen Arbeitstag auch schon etwas hart und angetrocknet – also eigentlich ideales Hasenfutter, deshalb heißt es eben Hasenbrot.
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