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Thunfisch

Was bedeutet Thunfisch im eigenen Saft?

radio SAW deckt auf!
Donnerstag, 2. Juni 2022

Fisch in Konservendosen ist ein nachhaltiges Nahrungsmittel, denn der Fisch wird im Idealfall dann gefangen, wenn er Saison hat und dann sofort haltbar gemacht und verpackt.

Wenn wir uns im Supermarkt die Fischkonserven anschauen, fällt auf, dass es bei Thunfisch zwei Varianten gibt. Einmal Thunfisch in Öl und dann Thunfisch im eigenen Saft.

Was ist der Unterschied?

Normalerweise wird für die Haltbarmachung von Makrele, Hering oder Thunfisch Öl verwendet. Das macht den Fisch haltbar.

Beim Thunfisch im eigenen Saft ist das etwas anders. „Im eigenen Saft“ bedeutet hier so viel wie „in Wasser“ oder „in Aufguss“. Thunfischfleisch an sich enthält kaum Flüssigkeit, deshalb wird den Konserven immer etwas Wasser zugegeben, dann wird die Dose luftdicht verschlossen und auf über 100 Grad erhitzt und so sterilisiert.

Dosenthunfisch verliert während der Herstellung seine rote Farbe. Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren gehen durch das Verpacken in Dosen aber nicht verloren. Auch beim Herstellungsprozess bleiben sie weitgehend erhalten.

Außerdem: Dosenfisch im "eigenen Saft" behält seinen Eigengeschmack und wird nicht vom Ölgeschmack überlagert. Achtet beim Einkauf darauf, dass der Fisch aus zertifizierten Fischereien kommt.

Das erkennt ihr am MSC oder ASC-Siegel. Guten Appetit.

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