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Schiedsrichterin

Warum nennt man die rote Karte auch Arschkarte?

radio SAW deckt auf
Donnerstag, 17. Juni 2021

Gelbe und rote Karten im Fußball gibt es offiziell seit der WM 1970. Und zwar, weil sich bei der WM 1966 in England unglaubliche Szenen abgespielt hatten. Im Spiel Argentinien gegen England wurde ein Spieler des Platzes verwiesen, er ging aber einfach nicht runter. Erst als der deutsche Schiedsrichter Rudolf Kreitlein die Polizei zu Hilfe holte und den Spieler vom Platz quasi abführte, konnte das Spiel weitergehen. Am Abend nach dem Spiel stand der FIFA-Schiedsrichterbetreuer im Stau an einer Ampel und da kam ihm die idee mit der gelben und roten Karte.

Warum nun aber Arschkarte als Bezeichnung für die Rote? Der Schiedsrichter hat die gelbe Karte immer oben in der Brusttasche des Trikots, die rote Karte dagegen immer in der hinteren Tasche der Hose. Wenn der Schiri also in die hintere Tasche seiner Hose fasst und die rote Karte rausholt, ist das Spiel für den betreffenden Spieler zu Ende, denn er fliegt vom Platz. Jetzt könnte der Schiedsrichter auch beide Karten in der Brusttasche tragen, denn die meisten Unparteiischen sind nicht farbenblind.

Der Grund für die beiden unterschiedlichen Taschen für die gelbe und rote Karte liegt im Schwarz-weiß-Fernsehen. Die Zuschauer damals wussten, greift der Schiri zur Brusttasche – gelbe Karte, greift er in die hintere Gesäßtasche – rote Karte. Tja und so ist das auch heute noch.

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