
Wer öfter mal auf der A2 und der A14 unterwegs ist, dem wird aufgefallen sein, dass die meisten Orte am Rande der A2 und im Norden der A14 mit "leben" enden. Also: Wanzleben, Alleringersleben, Erxleben , Haldensleben usw.. Aber warum ist das eigentlich so typisch für die Magdeburger Börde?
Tatsächlich ist das kein einzigartiges Phänomen der Börde, sondern kommt zum Beispiel auch in Ostfalen vor. Auch in dieser Region gibt es viele Orte, die auf "leben" enden. Der Ursprung von Eilsleben, Morsleben, Eichenbarleben und Co. liegt in der Zeit der Germanen, genauer gesagt vom Stamm der Warnen.
Das Wort "leben" gab es damals noch nicht, stattdessen hieß es "leiba", und das steht für einen Erbsitz, eine Hinterlassenschaft - also Wohnsitze, die an die Nachkommen weitergegeben wurden. Daraus wurde später "leben" und aus den germanischen Siedlungen haben sich ganze Ortschaften entwickelt, die eines gemeinsam haben: die Endung "leben".
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