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Warum gibt es an der A2 so viele Orte mit der Ortsendung -leben?

radio SAW deckt auf!
Mittwoch, 16. September 2020

Wer öfter mal auf der A2 und der A14 unterwegs ist, dem wird aufgefallen sein, dass die meisten Orte am Rande der A2  und im Norden der A14 mit –leben enden. Also: Wanzleben, Alleringersleben, Erxleben , Haldensleben usw. Aber warum ist das eigentlich so typisch für die Magdeburger Börde? Wir klären das mal auf!

Die Germanen waren's

Tatsächlich ist das kein einzigartiges Phänomen der Börde, sondern kommt zum Beispiel auch in Ostfalen vor. Auch in dieser Region, die auf -leben enden. Der Ursprung von Eilsleben, Morsleben, Eichenbarleben und Co. Liegt in der Zeit der Germanen, genauer gesagt vom Stamm der Warnen.

Ein Wort für Hinterlassenschaft

Das Wort "Leben" gabs damals noch nicht, stattdessen hieß es "leiba", und das steht für einen Erbsitz, eine Hinterlassenschaft - also Wohnsitze, die an die Nachkommen weitergegeben wurden. Daraus wurde später leben und aus den germanischen Siedlungen haben sich ganze Ortschaften entwickelt, die eines gemeinsam haben: die Endung leben. 

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