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Hochzeit

Verliebt, verlobt, geschieden

Hochzeitsfallen und wie sie sich vermeiden lassen

Die Hochzeit gilt als eines der wichtigsten und spannendsten Erlebnisse im gemeinsamen Leben eines Paares – schließlich begründet sie die Partnerschaft auf Lebenszeit. Wer beschließt, zu heiraten, ist sich seiner Liebe absolut sicher und möchte diese in der Regel auch offiziell bekunden und mit seinen Nächsten gemeinsam zelebrieren. Monatelang fiebert das Brautpaar auf den großen Tag hin, plant und denkt über alles nach, damit auch ja nichts schiefgeht. Und doch kommt es gerade auf groß angelegten Hochzeitsfeiern immer wieder zu dem ein oder anderen Fauxpas, der nicht selten auch zumindest einem der beiden frisch Verheirateten den Tag verdirbt. Aber warum passieren solche Missgeschicke ausgerechnet während dieses einen wichtigen Tages?

Ein blöder Zufall? Murphys Law? Vielleicht. Andererseits gibt es auch zwei ganz rationale und logische Erklärungen für dieses Phänomen: Zum einen machen sich Braut und Bräutigam im Voraus oftmals wochenlang zu viele Gedanken über die Hochzeit. Viele Paare planen dabei den ganzen Ablauf bis ins kleinste Detail hinein und erwarten dann, dass am großen Tag alles auch ganz genau so abläuft. Geht dann beispielsweise bei der Zeitplanung etwas schief, weil das Essen länger dauert, als gedacht, oder die Gäste zu spät eintrudeln, reiht sich mitunter ein Missgeschick an das nächste. Das liegt dann weniger an der kleinen außerplanmäßigen Situation, als an der Inflexibilität der Gastgeber. Hier gilt also, sich von Anfang an locker zu machen, Spielraum für Spontaneität zu lassen und nicht in Panik zu geraten, wenn der Abend ein wenig anders verläuft, als geplant.

Zum anderen ist die Hochzeit von Natur aus einfach dafür prädestiniert, bestimmte Fallen bereitzuhalten, die sowohl dem Brautpaar, als auch den Gästen sauer aufstoßen könnten. Deshalb gilt, bei aller Lockerheit, dennoch rechtzeitig und vor allem an den richtigen Punkten einen Plan aufzustellen. Zwar muss der Ablauf nicht penibel durchgeplant werden, mit der Planung sollte aber zumindest das Risiko für Stolperfallen minimiert werden. Die Qualität der Planung steht hier vor der Quantität – denn schließlich will das Brautpaar ab einem bestimmten Punkt auch loslassen und den Hochzeitstag sich selbst überlassen können.

Die zehn größten Hochzeitsfallen

1.) Zu spät planen

Eine zu akribische Planung ist also weder für die geistige Grundeinstellung des Brautpaares, noch für einen angenehmen und entspannten Ablauf des Hochzeitstages förderlich. Mindestens genauso gefährlich ist es aber, wenn mit der Planung zu spät begonnen wird.

Viele Paare möchten im Sommer heiraten, also irgendwann zwischen Mai und September. Das Problem dabei ist, dass zu diesen Monaten natürlich auch die Nachfrage bei Dienstleistern, wie DJs, Hochzeitsfotografen, Catering-Services & Co. am größten ist. Wer sich nicht rechtzeitig um die entsprechenden Leute kümmert, muss die Hochzeit eventuell auf ein Datum verschieben, an dem das Wetter und die Stimmung nicht ganz so berauschend sind. Der Vorteil an Monaten außerhalb der typischen Hochzeitssaison: Manche Dienstleister oder die Anbieter von Hochzeitslocations sind günstiger. Außerdem lassen sie sich dann oftmals auch spontaner buchen. Letztlich hat aber jeder Monat für die Hochzeit seine eigenen Vor- und Nachteile.

2.) Die Gästeliste

Die Gästeliste könnte als der Klassiker aller Hochzeitsfallen bezeichnet werden. Denn sie kann bereits vor der Hochzeit zu einer heftigen Diskussion zwischen Braut und Bräutigam führen. Deshalb gilt hier von Anfang an, sich zusammen in Ruhe hinzusetzen und abzuklären, wer eingeladen wird und wer nicht und dabei die Argumente oder Überlegungen des anderen anzuhören und zu respektieren. Egal aus welchen Gründen der Partner diese oder jene Person nicht einladen möchte, es ist wichtig diese Meinung nicht persönlich zu nehmen oder als Angriff und Beleidigung zu verstehen. Denn sobald die Braut oder der Bräutigam sich angegriffen fühlen, gerät die ganze Planung aus den Fugen und es kann nicht länger mit klarem Kopf entschieden werden. Gerade bei der Erstellung der Gästeliste ist also Geduld und Toleranz gefordert.

Die oberste Regel lautet außerdem: es sollten auf keinen Fall nur aus reiner Höflichkeit Einladungen an Menschen verschickt werden, die eigentlich weder Braut noch Bräutigam auf der Hochzeit wünschen. Denn schließlich heiraten zwei Personen für sich und nicht für andere und sollten deshalb auch völlig frei wählen dürfen, wer dabei an ihrer Seite sein soll. Die Ansicht, dass eingeladen werden muss, wer selbst auch eingeladen hat, ist überholt und sollte nicht als Norm gesehen werden. Jeder hat das Recht auf freie Entscheidungen.

Aufgepasst werden sollte natürlich beim Thema enge Familienmitglieder und Schwiegereltern. Dass sich die Braut zum Beispiel oftmals nicht mit der Schwiegermutter versteht, ist ein altes Klischee, das aber dennoch hin und wieder vorkommt. Die Schwiegereltern aber deshalb nicht auf der Hochzeit dabei haben zu wollen, ist aber doch eine extreme Einstellung, die zu äußern man sich lieber zwei Mal überlegt – außer natürlich, der Bräutigam versteht sich mit seinen Eltern genauso wenig.

Beiden muss zu jeder Zeit gewiss sein, dass die Familie in gewissem Maße mitgeheiratet wird – so unliebsam das auch sein mag, kann doch niemand etwas für seine Eltern und Herkunft. Dennoch bleibt die Familie der Hintergrund, auch wenn mit der Hochzeit der Grundstein für eine eigene Familie gelegt wird. Sie in die Hochzeit miteinzubeziehen gehört also entsprechend dazu, auch wenn sie nicht etwa, wie früher üblich, ein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der Gästeliste haben müssen. Bei Wünschen im Ablauf aber, das Halten einer Rede zum Beispiel, oder was die Musikauswahl auf der Party angeht, sollte das Brautpaar eine gewisse Kompromissbereitschaft zeigen. Schließlich sollen ja auch alle Gäste ihren Spaß haben – da gehört die Familie untrennbar dazu.

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3.) Die Sitzordnung

Neben der Erstellung der Gästeliste ist die Sitzordnung ein weiterer wirklich heikler Punkt der Hochzeitsplanung. Denn die Gäste – Freunde, Verwandte und entferntere Bekannte – sind meist völlig bunt gemischt: die jüngsten sind drei oder vier Jahre alt, die ältesten mitunter über 80. Die einen interessieren sich vielleicht für Fußball, die anderen für Literatur und Theater. Die einen lachen gerne, die anderen sind eher ernst. Also wie soll man diese bunten Haufen in eine stimmige Gesellschaft verwandeln?

Am besten, indem sich Braut und Bräutigam einen ruhigen Abend Zeit nehmen und die Tische und deren Anordnung auf einem großen Blatt Papier aufzeichnen. Anschließend bekommt jeder Gast ein kleines Papierzettelchen zugeordnet, die dann wild auf dem Plan verteilt, arrangiert und immer wieder neu angeordnet werden können. Das Ganze kann durchaus Spaß machen, gerade dann, wenn Gespräche darüber entstehen, warum dieser Gast nicht neben jenem sitzen sollte, über was sie sich wohl unterhalten würden usw. Wichtig ist, wirklich so lange auszuprobieren und die Kärtchen herumzuschieben, bis beide das Gefühl haben, dass es so eine gute Lösung ist. Auch hier gilt es oftmals, einfach einen Kompromiss zu finden. Denn die perfekte Tischordnung, die auch alle Gäste zufriedenstellt, gibt es ganz einfach nicht.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass Paare oder beste Freunde nicht getrennt werden sollten. Das würde sofort zu Unverständnis und Verstimmungen führen – aber warum sollte man das auch tun? Dennoch tut eine gewisse Durchmischung der Gäste dem Klima der Gesellschaft gut. Ansonsten besteht die Gefahr von Cliquenwirtschaft.

Drei weitere Punkte sind zu beachten:

  • Keine Singletische planen! Das Ganze wirkt für Betroffene meist als ein peinlicher Versuch der Zwangs-Verkupplung.
  • Das Brautpaar sollte direkten Blickkontakt zu Band oder DJ haben, um jederzeit Zeichen geben zu können.
  • Die Älteren unter den Gästen sollten weder zu nah an den Boxen, noch an der Tanzfläche sitzen, damit es ihnen nicht zu viel wird.

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4.) Die Geschenke

Wer eine größere Anzahl von Gästen einlädt, sollte am besten schon auf der Einladung klarmachen, was er sich wünscht. Dabei muss das Brautpaar auch keine Angst haben, zu direkt zu sein oder einen dreisten Eindruck zu vermitteln. Denn die meisten Eingeladenen sind froh, wenn sie eine gewisse Orientierung haben. Sich Geld zu wünschen ist übrigens völlig in Ordnung. Mehr noch, Geld ist eventuell sogar das beste Geschenk, denn alle Gäste wissen, dass die Hochzeit selbst nicht einfach zu finanzieren ist und das Brautpaar sich im Anschluss meist noch die Flitterwochen oder Anschaffungen für z.B. eine gemeinsame Wohnung finanzieren muss.

Damit die Geschenke auf der Feier nicht verlorengehen oder Karten im Nachhinein nicht mehr zu den passenden Geschenken zugeordnet werden können und es zu peinlichen Situationen zwischen freudig nachfragenden Eingeladenen und einem ahnungslosen Brautpaar kommt, sollte ein vertrauenswürdiger und zuverlässiger Helfer organisiert werden. Dieser kann immer wieder einen Blick auf die Geschenke werfen und deren Verwahrung auf der Hochzeit und den Transport nach Hause organisieren.

5.) Die Unterhaltung

Damit die Hochzeitsfeier nicht zu einer langweiligen und anstrengenden Angelegenheit wird, die alle so schnell, wie möglich, hinter sich bringen wollen, sollte für professionelle Unterhaltung gesorgt sein. Diese kann in völlig verschiedener Form erfolgen, sollte aber immer von den Gästen abhängig gemacht werden. Bedacht werden sollte dabei vor allem, dass meist auch sehr junge und sehr alte Gäste mit dabei sind und dadurch manche Dinge einfach Tabu sind.

Um keinen musikalischen Fauxpas zu erleben oder den ganzen Abend lang Probleme und Uneinigkeiten zu haben, welche Lieder gespielt werden, wie laut die Boxen sein müssen usw. sollte ein professioneller DJ organisiert werden. Die Rede ist dabei – bei allem Respekt – nicht von „Dorf-DJs“, die mit ihrem kleinen DJ-Mobil angefahren kommen und ihre Oldies und Schlager auspacken. Vielmehr sollte ein DJ gebucht werden, der tatsächlich Ahnung vom Auflegen und von diverser Musik hat und es versteht, die Stimmung von Brautpaar und Gästen zu lesen und positiv zu beeinflussen. Aber wo findet sich ein guter DJ, und was sollte dieser mitbringen?

Um nicht das blaue Wunder zu erleben, sollte sich nicht im letzten Kaff, aus dem man vielleicht kommt, nach einem DJ erkundigt werden – außer natürlich, wenn Freunde, denen man vertrauen kann, eine Empfehlung parat haben. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch an einen DJ, der bereits bei einer anderen Hochzeit oder Feierlichkeit einen guten Eindruck hinterlassen hat?

Wer im Internet nach einem DJ sucht, sollte sich vor allem auch in Hochzeitsforen umhören und mehrere Meinungen einholen. Mehrere Warnsignale zeugen von einem Risiko bei der Buchung eines DJs. Dazu gehören an vorderster Stelle Dumpingpreise. Wenn es sich nicht gerade um einen Bekannten handelt, der einen Freundschaftspreis vorschlägt, sollte für den DJ ein Budget zwischen 500 und 1500€ kalkuliert werden. Das klingt viel, lohnt sich aber im Endeffekt.

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6.) Der Fotograf

Ein guter DJ sorgt mit der richtigen Musik für eine gute Stimmung, ein guter Fotograf sorgt mit dem richtigen Know-how in Sachen Fotografie, Licht, Technik und Inszenierung für schöne Erinnerungen. Wer sich mit der Hochzeitsfeier so viel Mühe gibt, hat es nur verdient, im Nachhinein Fotos vorliegen zu haben, die den Beweis für den schönen Tag liefern. Da dieser Tage nicht in Vergessenheit geraten und vor allem nicht als weniger schön, als er tatsächlich war, erinnert werden soll, gilt es auch beim Fotografen, auf Qualität zu setzen.

Preislich lässt sich bei einem Fotografen nur schwer ein Richtwert aussprechen, da es beispielsweise talentierte Fotografiestudenten gibt, die für sehr wenig Geld hervorragende Arbeit leisten. Dann wiederum gibt es Profis, die zwar vielleicht gute, teilweise aber etwas altbackene und langweilige Fotos machen. Es sollte hier also auf das Bauchgefühl und den Eindruck des Fotografen beim Kennenlernen gehört werden, bevor die Kosten überhaupt eine Rolle spielen.

Tatsächlich spielt auch das Zwischenmenschliche bei der Auswahl des Fotografen eine wesentliche Rolle. Denn schließlich begleitet der Fotograf die Hochzeitsgesellschaft den ganzen Tag lang. Dabei sollte er bestenfalls quasi unsichtbar sein und auch von intimen Momenten und unscheinbaren Augenblicken tolle Fotos machen können und als Profi ehrlich sagen, was er denkt. Gestellte Gruppenbilder kann jeder.

Wer Kosten sparen will, bucht den Fotografen am besten nur bis zum Anfang des Abendessens. Danach können auch kameraaffine Gäste ein paar Schnappschüsse von der Feier machen.

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7.) Die Location

Damit bei der Auswahl der Location nichts schiefgeht und der zuständige Veranstalter oder Gastronom mit den Vorbereitungen fertig wird und alles wie abgesprochen erledigt, sollten diesem bereits bei der Begutachtung der Location einige Fragen gestellt werden. Wann kann die Hochzeitsgesellschaft eintreffen? Ist für genügend Personal gesorgt? Ist das Personal darauf vorbereitet, dass manche Gäste vielleicht früher kommen usw.? Nur, wenn die Organisation auch auf Seiten des Location-Stellers stimmt, können hier Pannen vermieden werden. Gäste, um die sich niemand kümmert, sind keine schöne Sache.

Bei der Gestaltung der Location schließlich gilt, für eine lockere und lustige Stimmung zu sorgen, damit die Gäste sich gut unterhalten fühlen und sich nicht langweilen. Den Tischen können zum Beispiel kreative Namen nach Lebensabschnitten des Brautpaares oder nach gemeinsamen Interessen der am Tisch Platzierten gegeben werden. Namensschilder mit entsprechenden Motiven lassen sich dazu gut gestalten.

Allzu viel schiefgehen kann bei der Location selbst aber eigentlich nicht. Die einzige Falle, in die Heiratende hier oftmals tappen ist die finanzielle – denn viele Locations sind enorm teuer. Werden sie unnötigerweise gebucht (denn günstigere Locations reichen oftmals vollkommen aus; auf die Stimmung kommt es an!), reicht in den meisten Fällen das Geld nicht mehr für etwa einen guten DJ oder andere Dinge.

8.) Die Kleidung

Für Hochzeitsfeiern machen sich in der Regel auch alle Gäste schick. Doch eigentlich könnten diese anziehen, was sie wollen – alle Aufmerksamkeit fällt sowieso auf das Brautpaar. Deshalb sollten Braut und Bräutigam eine lupenreine und dennoch praktische Garderobe wählen.

Das bedeutet:

  • Das Brautkleid sollte zwar schön anzuschauen, es darf aber auf keinen Fall unbequem zu tragen sein. Schließlich muss sich die Braut den ganzen Tag lang darin bewegen, darin auf Toilette gehen, tanzen können und ständig in Bewegung sein. Es ist also ein Kleid zu wählen, in dem sich auch halbwegs frei bewegt werden kann. Ab einer gewissen Uhrzeit sind übrigens auch bei der Braut bequemere Schuhe erlaubt. Zu später Stunde achtet darauf sowieso niemand mehr.
  • Weiterhin sollte das Brautkleid auf keinen Fall zu eng sitzen oder ein zu tiefes Dekolleté aufweisen. Auch darf die Schleppe nicht zur Stolperfalle werden.
  • Sowohl Braut, als auch Bräutigam, sollten unbedingt eingelaufene Schuhe zur Hochzeit tragen und nicht etwa neugekaufte und nie vorher getragene. Denn schmerzende Blasen können schon einmal den Hochzeitstanz verderben.
  • Bei Sommerhochzeiten ist auf regenfeste Kleidung für den Notfall zu achten. Auch Gäste sollten auf der Einladung darauf hingewiesen werden.

9.) Das Essen

Beim Essen gibt es nur eine einzige Hochzeitsfalle, die viele nicht bedenken: die Hochzeitstorte. In Filmen geht diese bekanntermaßen beim Transport in die Brüche oder streitende Gäste fallen in sie hinein und verteilen die Leckerbissen über die ganze Tanzfläche. Das allerdings ist ein Klischee und nur selten geht die Torte tatsächlich kaputt. Häufig allerdings geht die Feierlaune der Hochzeitsgesellschaft in die Brüche, weil die Torte zum falschen Zeitpunkt serviert wird – nämlich um Mitternacht. Davon ist abzuraten, weil die Stimmung der Gäste hier oftmals auf dem Höhepunkt ist und die meisten einfach nur tanzen oder gemeinsam lachen wollen. Tortenstücke werden oftmals nur aus Höflichkeit angenommen und dann halb verzehrt.

Es empfiehlt sich daher, die Torte entweder bereits nachmittags zum Kaffee oder abends parallel zum Dessert zu servieren.

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10.) Der Alkohol

Fast jede Hochzeitsfeier wird von einem Sektempfang eingeläutet. Zum Buffet oder dem reichhaltigen Essen mit Nachtisch trinken viele Gäste dann oftmals mehr, als sie gewohnt sind. Daher sollte eventuell auf Longdrinks und Cocktails auf der Speisekarte verzichtet werden. Der harte Alkohol birgt die Gefahr einer zu betrunkenen Hochzeitsgesellschaft. Schnell entstehen hierbei peinliche Situationen, auf die im Nachhinein keiner der Beteiligten stolz ist. Besonders Braut und Bräutigam sollten natürlich ständig ihren eigenen Pegel im Auge behalten.

Geheimtipps für den perfekten Abend

Um die Gäste, die sich ab einem bestimmten Zeitpunkt des Abends eventuell langweilen, weiterhin zu unterhalten, kann zum Abendessen eine Hochzeitszeitung ausgeteilt werden, die das Brautpaar im Voraus entworfen hat. Diese kann auch mit lustigen Fotos von Freunden und Bekannten, mit Anekdoten und kurzen Schwenks aus dem Leben des Brautpaares gefüllt sein. Hauptsache spannend, lustig oder andersartig erheiternd.

Toll für die Gäste ist es außerdem, wenn sie ihren Teil zum Abend beitragen dürfen. Fast schon Tradition ist es geworden, dass sie ihre Wünsche auf Kärtchen schreiben. Warum diese nicht an Ballons hängen und gemeinsam zu später Stunde in den Himmel steigen lassen?

Wer einen Freund oder Bekannten hat, der souverän moderieren und einen Abend unterhaltend begleiten kann, sollte die Chance nutzen und ihn bitten, während des Hochzeitstages zu unterstützen. Dieser kann auch als Hochzeitscrasher plötzlich auftauchen und die Gäste überraschen. Nichts ist schlimmer, als Gäste, die keine Ahnung vom Ablauf haben und ständig mit Fragen ankommen und die mit verunsicherten Mienen umherlaufen.

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