
Nicht viele Geschichten verbinden Jung und Alt so sehr wie Max und Moritz. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1865 sind die beiden ein fester Bestandteil von zahlreichen Kinderzimmern und erfreuen Kinder, Eltern und Großeltern.
Die Mühle haben sie wohl überstanden und jetzt kommen die beiden Scherzkekse nach Staßfurt, um auf der Bühne des Salzland Theaters einen Erzähler zu treffen, der ihre Geschichte fortsetzen möchte. Kurzerhand wird ihm das Heft entrissen und die Jungen schauen selbst nach, wie es weitergehen soll. Dabei stellt sich raus, dass die alte Heimat dem "Boltewismus" verfallen ist und die Macht von einem ominösen Heiligen Huhn an sich gerissen wurde. Unter dessen Kontrolle ist alles grau und trist.
Max und Moritz machen es sich also zur Aufgabe, quasi als „anarchistische Systemverweigerer“, wie damals gegen die Welt der Erwachsenen, nun auch gegen die Regeln des Huhns zu rebellieren.
Wer wissen möchte, wie das für die beiden läuft und ob sie vielleicht auch ihren Ruf in der eigenen Heimat etwas aufbessern können, darf ab 6 Jahren gerne am 10 Mai. dabei sein.