
„Drei Kugeln und ein Lächeln – Die Schneemann-Ausstellung“
Sonderausstellung im Schraube-Museum. Wohnkultur um 1900
Schneemänner gibt es schon seit langer Zeit: Die ersten bekannten Bilder, Geschichten und Lieder stammen aus dem späten 18. Jahrhundert.
Damals galten sie oft als grimmige Symbolfiguren des Winters.
Im Laufe der Zeit hat sich ihr Aussehen und ihre Bedeutung stark verändert – vom unheimlichen Mann aus Eis und Schnee hin zur freundlichen, lustigen Figur, die wir heute als Dekoration oder Kuscheltier kennen.
Geblieben ist vor allem ihre typische Form aus Schneekugeln mit Gesicht und Hut.
Die Sonderausstellung zeigt Exponate aus der größten Schneemann-Sammlung Deutschlands des Sammlers Cornelius Grätz (Reutlingen).
Sie lädt dazu ein, die spannende Entwicklung des Schneemanns von früher bis heute zu entdecken.
Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Fotos mit Motiven „Halberstadt im Winter“ aus den letzten 100 Jahren aus der Sammlung des Städtischen Museums – eine stimmungsvolle Einstimmung auf die kalte Jahreszeit.
Begleitprogramm:
Schneemann-Malwettbewerb
Im Rahmen der Ausstellung fand ein Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche statt.
Die schönsten Werke werden bei der Finissage am 20. Februar 2026 ausgezeichnet.