Tipps gegen Insekten und Schädlinge

Buchsbaumzünsler, Trauermücken, Ameisen - So werdet Ihr sie los
Dienstag, 1. Juni 2021

Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich heute zur invasiven Spezies entwickelt hat. Schlecht für die heimischen Buchsbäume ist nicht der Schmetterling, sondern die Raupe. Diese Raupen verursachen Kahlfraß an Buchsbäumen. Das Ziergehölz verliert alle Blätter und junge neue Triebe bleiben aus.

Wie wird man den Befall möglichst schonend für die Natur und Umwelt los und wie kann man die Buchsbäume retten?

Lösung:

1. Wenn man die Raupen rechtzeitig entdeckt, sollte man die Buchsbäume und Hecken großzügig zurückschneiden. (etwa um die Hälfte)
Buchsbäume sind sehr schnittverträglich und treibt aus älteren Ästen problemlos wieder aus. Die Schnittreste sollten verbrannt werden, nur so ist die Bekämpfung wirklich nachhaltig.

2. Viele Raupen könnten noch im Buchsbaum verblieben sein. Deshalb sollten die Pflanzen mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet werden. Ringsherum sollte man Kunststoffvlies oder eine Folienbahn auslegen, um die herausfallenden Raupen aufzufangen.

3. Zum Schluss kann man die Bäume noch mit Bio-Insektizide behandeln, um diese nachhaltig von den Schädlingen zu befreien.

4. Die Quelle und weitere Tipps findet Ihr hier: www.mein-schoener-garten.de

 

Trauermücken

Ein weiterer ungebetener Gast ist die Trauermücke, welche vielen schon einmal begegnet sein wird. Sie sind vor allem im Winter in der Nähe der Zimmerpflanzen zu entdecken. Auch hier sind die ausgewachsenen Tiere weniger das Problem als die Larven. Diese sind in der feuchten Erde zu finden und lassen sich die Wurzeln der Pflanzen schmecken.
Die Folge: Die Pflanzen verwelken. Der Grund für den Befall mit Trauermücken kann an minderwertiger Blumenerde liegen, in welcher sich bereits Eier befinden oder die Larven der Schädlinge leben.

Ist die Erde trocken, sterben die Larven ab. Bekämpfen kann man diese auf verschiedenen Wegen:

Hausmittel gegen Trauermücken:

- Eine 1cm dicke Schicht Quarzsand und ein engmaschiges Netz um die Pflanze spannen (ein Feinstrumpf geht auch) und das Gießen, wenn möglich, für einige Wochen einstellen.
- Fleischfressende Pflanzen auf der Fensterbank.
- Klebrige Gelbtafeln , an welcher die Mücken kleben bleiben

Die Quelle und weitere Tipps findet Ihr hier: www.mein-schoener-garten.de

 

Ameisen

Kein Schädling, aber in Haus und Wohnung trotzdem ein unerwünschter Gast.

Welche Hausmittel helfen, ganz ohne Einsatz von Chemie?

Vorbeugen kann man den Ameisenbesuch, wenn Essbares gut verschlossen wird und ihnen keine Chance auf eine Futterquelle gegeben wird. Auch Abfälle sollten vor allem im Sommer in regelmäßigen kurzen Abständen aus der Wohnung gebracht werden.
Oft finden die kleinen Insekten trotzdem Wege nach drinnen. Kräftige Gerüche, wie z.B. Öle, Kräuter-Konzentrate, Lavendel oder Minze vor Eingängen, auf Ameisenwegen und –nester sollen helfen.
Auch alkalische Stoffe wie Kalk und Kreide helfen. Ameisen wollen mit diesen nicht in Kontakt kommen und laufen nicht über einen dicken Kreidestrich oder eine Spur aus Kalk. Natürlich versuchen die Tiere einen Umweg zu gehen, weshalb recht großzügig mit Kreide und Kalk gemalt werden sollte.

Vorsicht vor Backpulver! Oft als Hausmittel angepriesen, können Ameisen qualvoll daran sterben.
Hat man ein Ameisennest gefunden, kann auch ein großer Blumentopf über das Nest gestülpt werden, der mit trockenen Gras und etwas Marmelade gefüllt ist. Die Ameisen ziehen nach einiger Zeit in den Topf um – dieser kann dann vorsichtig an einen mindestens 30 Meter entfernten geeigneten Ort gebracht und die Ameisen ausgesetzt werden.
    Weitere Tipps hier.

Quelle: www.ndr.de