Teurer Supermarkttrend

Verbraucherschützer warnen vor digitalen Preisschildern
Dienstag, 4. April 2017

Man kennt das Problem von den Tankstellen. Die Preise schwanken mehrfach am Tag, sodass günstiges Tanken zum Zufall wird. In Supermärkten könnten digitale Preisschilder nun für ein ähnliches Preiswirrwarr sorgen.

Die Befürchtung der Verbraucherschützer: Kurz vor einem wichtigen Fußballspiel oder wenn die Sonne im Sommer brennt, werden Bier und Grillfleisch teurer. Der Vorteil der digitalen Preisschilder ist einfach. Es müssen bei Preisänderungen keine Mitarbeiter durch die Regalreihen laufen, um die Preisschilder auszutauschen. Das spart Papier und Arbeitskraft.

Stattdessen würden die Preise zentral von einem Computer gesteuert werden. Eine solche Investition würde pro Laden mindestens im fünfstelligen Bereich liegen. Dennoch würde es sich laut Experten lohnen.

Verbraucherschützer befürchten, dass Lebensmittelpreise in Zukunft nicht mehr so transparent sein könnten wie heute. Durch die GPS Erfassung per Smartphone ist es sogar denkbar, dass gezielt Sonderangebote eingeblendet werden. 

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