
Kinder sind meist begeistert, Erwachsene finden sie eklig bis bedrohlich - denn Quallen könnten ja giftig sein, oder? Eine allgemein gültige Antwort gibt es leider nicht, weil es eben nicht nur eine Art von Quallen gibt. Richtig ist - allein der Anblick einer Qualle am Badestrand löst bei vielen das blanke Entsetzen aus. Meistens aber zu Unrecht. Am weitesten verbreitet ist die Ohrenqualle – die ist fast durchsichtig, ziemlich groß und völlig harmlos.
Andere Arten - wie die Feuerqualle - sind kleiner, rötlich und nicht ganz ohne. Die langen Fangfäden solltet Ihr nicht berühren, das freigesetzte Gift löst auf der menschlichen Haut eine Art Verbrennung aus. Die juckenden Bläschen können sich wochenlang halten.
Solltet Ihr tatsächlich ungewollten Kontakt mit einer giftigen Qualle bekommen, dann mit reichlich Salzwasser abspülen. Und dann: Essig oder Rasierschaum drauf. Das war's dann meist auch schon mit dem jucken - nur die roten Pusteln und Flecken bleiben ein bisschen länger erhalten.
Die leben zum Glück weit weit weg: Die giftigsten Qualle der Welt sind die Seewespe, eine Würfelqualle, und die Irukandji-Qualle, deren Gift tödlich sein kann. Sie kommen aber nur in den Gewässern Nord-Australiens vor. Die Seewespe gehört sogar zu den 10 giftigsten Tieren der Welt! Wenn es Euch on den globalen Süden verschlägt, passt gut auf!

Wie schnell tropft Regen? Wieviele Menschen wurden schon von Meteoriten getroffen? Der Tag ist voller kleiner Geheimnisse und radio SAW deckt sie auf.
