
Sekt entsteht durch Gärung von Weintraubensaft und so ist das auch bei Prosecco. Beides sind Schaumweine. Doch während beim Sekt Trauben verschiedenster Anbaugebiete gemischt werden dürfen, ist das bei Marken-Prosecco anders geregelt. Prosecco ist eine geschützte Gebietsbezeichnung für die Region Veneto nördlich von Venedig und die Region Friuli Venezia Giulia. Dort in Italien wachsen die Trauben für Prosecco und hier gibt es auch viele Prosecco-Kellereien.
Guter Sekt reift meist in Flaschen (Flaschengärung). Beim Prosecco ist das sogenannte Tankgärverfahren die Regel, Flaschengärung ist eher selten.
Beim Prosecco unterscheidet man Prosecco Spumante und Prosecco Frizzante. Spumante ist klassischer Sekt mit mehr Kohlensäure, Frizzante ist hingegen die Bezeichnung für Schaumwein. Klassischerweise wird also ein Prosecco Spumante zur Begrüßung als Aperitif gereicht, Prosecco Frizzante dagegen wird gern durchgängig zum Essen getrunken.
Und noch kurz zum Champagner: Champagner darf sich nur ein Schaumwein nennen, der im Weinbaugebiet Champagne in Frankreich nach strengen Regeln angebaut und gekeltert wird.

Wie schnell tropft Regen? Wieviele Menschen wurden schon von Meteoriten getroffen? Der Tag ist voller kleiner Geheimnisse und radio SAW deckt sie auf.
