Asche

Redewendung: Asche auf mein Haupt

radio SAW deckt auf!

Die Redewendung "Asche auf mein Haupt" benutzen wir, wenn wir einen Fehler zugeben. Warum aber Asche auf dem Kopf?

Christlicher Brauch am Aschermittwoch

Asche gilt als Zeichen der Trauer oder der Buße. Im christlichen Zusammenhang aber auch für den Neuanfang und die seelische Reinigung. Der Ursprung der Redewendung findet sich am Aschermittwoch, also dem Ende der Karnevalszeit.

Einem alten christlichen Brauch zufolge trugen Menschen, die eine Sünde begangen hatten von diesem Tag an bis zum Osterfest ein Bußgewand, wurden mit Asche bestreut und symbolisch aus der Kirche geworfen. Diese Menschen sollten die nächsten 40 Tage innerlich büßen und bereuen, bevor sie am Gründonnerstag wieder in die christliche Gemeinde aufgenommen wurden.

Den Brauch der allgemeinen Aschebestreuung gibt es seit dem 11. Jahrhundert. Priester zeichneten jedem Christen, ob Sünder oder nicht, am Aschermittwoch ein Kreuz aus geweihter Asche auf die Stirn.

Seite teilen