Warum wird ein Hundejahr mit 7 Menschenjahren gemessen?

radio SAW deckt auf!

Hundebesitzer kennen die Regel – ein Hundejahr soll sieben Menschenjahren entsprechen. Also - Wäre der einjährige Hund ein Mensch, wäre er schon sieben Jahre alt.

Stimmt das? Wir decken es auf:

Dass ein Hundejahr sieben menschlichen Jahren entspricht ist eine alte Faustregel, die aber heute kaum noch Bestand hat.

Hunde entwickeln sich sehr viel schneller als Menschen, sterben dafür aber auch früher. Im ersten Hundejahr ist es bei allen Rassen ungefähr gleich.

Hier gilt: Ein Welpe von 3 Monaten entspricht einem Kind von drei Jahren. Der Hund kann also schon laufen und sprechen. Ist der Hund ein halbes Jahr alt entspricht das einem menschlichen Alter von 10 Jahren.

Der Hund kann lesen, schreiben und hat begonnen seine erste Fremdsprache zu lernen. Und wenn der Hund seinen ersten Geburtstag feiert, würde der Mensch bereits seinen 15. begehen. Der Hund hat die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und auch die erste Zigarette bereits hinter sich.

Die weitere Altersentwicklung ist dann je nach Rasse unterschiedlich. Große Hunde werden nur selten älter als 9 – 11 Jahre, beginnen also bereits mit 5 Jahren ihr Rentnerdasein. Kleine Hunderassen können durchaus 15 – 17 Jahre alt werden, die werden dann auch erst mit ca. 8 Jahren zu Senioren.

Aber, bei Hunden ist es wie beim Menschen – mit zunehmendem Alter werden die Haare dünner, es gibt Falten, gut sehen kann man schlecht, schlecht hören dafür aber gut und da ist es doch schön, wenn wir ein warmes Plätzchen zum schlafen haben und ab und zu mal einer mit uns rausgeht.

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