Das 1.000 Euro MEGA-Ei

Das radio SAW 1.000 Euro Mega-Ei wurde gefunden

Das Beste an Ostern: Die Eiersuche! Und die größte des Jahres gab es hier! Irgendwo im SAW Land hatten wir ein rotes radio SAW Mega-Ei versteckt. Und gefunden hat es eine Familie aus Premnitz im Westhavelland, direkt an der Grenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt, ca. 45 Autominuten vom Versteck in Osterburg entfernt.

Mama Pam (49), Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, hatte da so ein Gefühl, dass das 1.000 Euro MEGA-EI "Ihr EI" ist. Sie war sich schon zeitig ganz sicher, dass es Osterburg sein muss, ihr Mann Ingo (50), Schornsteinfeger, ihr jüngster Sohn Levi (11) und auch der Rest der Familie zweifelten. Dann haben sie verabredet: Wenn das Ei bis Sonntag nicht gefunden wird, fahren sie hin. Mit dem Tipp am Sonntagmorgen waren sie dann mit dem richtigen Riecher auf der Nordpromenade Richtung Biesebad unterwegs und fanden das Ei hinter einer Blendmauer zwischen zwei Grundstücken. Das ganze Interview mit Pamela hört und lest Ihr unter dem Gewinnerfoto.

05.04.2026: Levi, Ingo und Pamela aus Westhavelland mit dem 1.000 Euro MEGA-EI, welches sie in Osterburg gefunden haben
05.04.2026: Levi, Ingo und Pamela aus Westhavelland in ihrem Garten mit dem 1.000 Euro MEGA-EI, welches sie am Morgen des Ostersonntags in Osterburg gefunden haben
05.04.2026: Levi, Ingo und Pamela aus Westhavelland mit dem 1.000 Euro MEGA-EI, welches sie in Osterburg gefunden haben
05.04.2026: Levi, Ingo und Pamela aus Westhavelland mit dem 1.000 Euro MEGA-EI, welches sie in Osterburg gefunden haben
Wie habt Ihr die Suche verfolgt?
00:0000:00
  • Wie habt Ihr die Suche verfolgt?
  • Wann seid Ihr am Sonntag gestartet?
  • Mit welchem Gefühl seid Ihr losgefahren?
  • Welche Hektik?

Wir hatten das radio SAW MEGA-EI ja in Osterburg versteckt. Ihr seid dem Ganzen wie gefolgt? 
Wir haben euch zugehört, so wie jeden Tag und am ersten Tag, als der Tipp kam, es ist ein Ort mit E, habe ich zu meinem Mann gesagt, das ist Osterburg. 

Ach, wieso denn das? 
Er fand das total lustig und meinte so, wie kommst du denn da raus? Und jetzt habe ich nur gesagt, naja, Warren Green ist ja da, Eastern fängt mit E an und außerdem ist ja Ostern, also Osterburg. Also das war so meine Logik. Und dann haben wir das so weiter verfolgt und dann hat sich das ja auch verfestigt, weil ich auch weiß, dass da die Sportschule ist und gut, Windräder hat mich so ein bisschen durcheinander gebracht, wo ich dachte, okay, so viele Windräder sind ja da nicht, sind ja eigentlich bloß ein paar. Dann kam das auch mit dem Spargel, ja und dann habe ich aber zu meinem Mann immer gesagt, also wenn es bis Sonntagfrüh nicht gefunden ist, dann fahren wir Sonntagfrüh nach Osterburg. Und er hat immer gesagt, du bist bekloppt. 

Ihr habt ja auch ein bisschen Weg, eine Stunde wart ihr bestimmt unterwegs, oder? 
Ja, fast, 50 Minuten ungefähr. Wir haben Ostersamstag noch ein privates Osterfeuer gemacht mit der Familie und dann habe ich das nochmal so erzählt und habe gesagt, Mensch, Gymnasium gibt es ja da und so weiter und wir werden morgen da hinfahren. Die haben alle gesagt, ach ihr seid doch total bekloppt und macht da eh nicht. Und unser großer Sohn mit Freundin wollte auch noch mitkommen, aber wir haben gesagt, kommt schlaft mal aus, ihr wollt ja morgen wegfahren und so hatten wir Sonntagfrüh, sind so früh wach geworden, so wie immer. Und dann haben wir gesagt, okay, los geht's. 

Erzähl ruhig weiter, weil es ist spannend. 
Ja, wir sind um 5.40 Uhr dann ins Auto gestiegen und haben uns auf den Weg gemacht. Ich weiß, das hört sich total bekloppt an, aber ich habe gewusst, dass das unser Ei ist. 

Also du hast wirklich den sechsten Sinn, ja? 
Ja, das war irgendwie die ganze Zeit drin und ich habe auch immer zu meiner Familie gesagt, wir finden das. Also ich weiß, dass wir es finden und alle haben immer gesagt, du bist total bekloppt. Und wir kannten uns in Osterburg eigentlich gar nicht aus. Also wir sind ein paar Mal durchgefahren, weil ja die Bundesstraße gesperrt war. Und mehr kannten wir von Osterburg nicht. Und wir sind dann morgens dahin gefahren und haben dann einen schönen Spaziergang gemacht. Also wir haben noch nicht mal wirklich gesucht. Wir haben eigentlich einen Spaziergang gemacht und haben festgestellt, also am Gymnasium und in der Altstadt gibt es keinen Ort, wo man es verstecken kann. Also es war einfach so, wo wir gesagt haben, hier ist nichts. Und dann kam ja der Tipp mit dem Biesebad. Und dann hast du richtig gesehen, also wir waren natürlich völlig tiefenentspannt. Ich bin ja erst mal ins Auto eingestiegen und dann hast du aber gemerkt, wie Unruhe in der Stadt entstand. Also es fuhr ein Auto ganz schnell vorbei. Und dann waren da ein junges Pärchen mit einem Hund, was in die Richtung ging. Und die waren alle sehr hektisch. Jeder wollte der Erste sein. Und ich habe dann meinen Mann bloß angeguckt und habe gesagt, wollen wir da jetzt hinfahren? Wir waren ja da schon fast gewesen. Also unser Spaziergang ging ja quasi bis zu dieser Wassermühle, wo das Spargeldenkmal ist. Und wir waren ja da quasi schon. Und er, jetzt sind wir ja hier, dann können wir ja gucken fahren. Ja, und dann hat er mich vorne rausgelassen an der Brücke und ich bin dann die Nordpromenade runtergelaufen und dachte, hier ist ein guter Versteck fürs Ei, weil da so eine schöne alte Mauer war mit so vielen Verschlägen, wo halt alte Türen drin waren, die halt oben schon, ich sag mal, weggefault waren. Und dann dachte ich, ja, hier wird es irgendwo sein. Und dann ist man ja auf diese Freifläche gekommen vor dem Biesebad und da war Hektik pur. Also die Leute sind ja über die Wiese gerannt, die haben in diese Gräben geguckt, wo diese Beton-Tunnel durchgehen. Es war wirklich total irre. Manche haben telefoniert, ja, hier ist es nicht, hier ist es nicht. Und mir war das alles viel zu hektisch. Und ich bin dann erstmal durchgelaufen und ich sag ja, meine Männer hatten mich ja vorne abgesetzt. Und weil in der Stadt Osterburg sind alle 50 Meter Karotten. Und unser Sohn, der ist total hasenverrückt, der hat gesagt, die Karotten sind garantiert der Wegweiser. Und mein Mann ist dann mit ihm mit dem Auto weitergefahren und ich sag ja, ich bin die Nordpromenade durch. Und auf der anderen Seite war dann meine Familie und die haben gesagt, du, das hat bis hierher geflippt, bis zu diesem Sparkassenparkplatz. Fand ich total lustig. Und ich bin dann nochmal zurückgegangen und dachte, jetzt ist hier schön ruhig. Und dann ist mir aufgefallen, da war ja so eine alte Mauer, hatte ich ja schon erzählt. Und daneben fing ein neuer Garten an und zwischen diesen Beinen war so ein Dreieck, ich sag mal 20 mal 20 mal 20, groß, 40 Zentimeter tief. Und ich hab dahinter geguckt und dachte, oh, was ist das? Und dann hab ich das ganz schnell in die Tasche gesteckt, dass das gar keiner sieht und bin erstmal gegangen. Dass auch gar keiner mitkriegt, dass ich das habe. 

Heimlich, still und leise, bevor sie alle auf dich zugestürmt kommen? 
Ja, und dann bin ich erstmal, dann hab ich versucht, meinen Mann anzurufen, mein Mann war nicht erreichbar und ich dachte so, oh Gott, die sind am Telefon. Ich wusste auch nicht, wo sie abgeblieben sind. Mein Mann ist dann irgendwie von hinten an die Wiese rangegangen und hat geguckt und hat dann auch gesehen, dass da mehrere Leute waren, die gesucht haben. Und dann hab ich ihn auf seinem anderen Telefon erreicht und hab gesagt: 'Du, ich hab's!' Und er, Quatsch, bist du bekloppt? Ich hab's. 

Wie war dann die Zusammenkunft, als du wieder deinen Mann und deinen Sohn getroffen hast? 
Mein Mann hat es mir ja nicht geglaubt. Wir sind dann erst mal ins Auto eingestiegen und er guckte mich dann ganz ungläubig an. Am besten war unser Kleiner, der war total aufgeregt. Der kam schon vom weiten Rand. Daumen hoch, Daumen runter. Ich habe gesagt, ich sage nichts, bevor wir nicht alle im Auto sitzen. Ich will gar nicht, dass uns irgendjemand mitkriegt. 

Ach herrlich. Vor allem bist du ja auch mit dieser Strategie rangegangen. Und als du die ganzen anderen Leute gesehen hast, hast du gesagt, das ist mein Ei, oder? 
Ja. Es war mir einfach zu hektisch. Die Leute waren so aufgeregt. Das ist für mich überhaupt nichts. Ich brauche Ruhe. Ich bin da ganz in Ruhe weitergelaufen. 

Wie hat die Familie reagiert, als ihr zu Hause wart? 
Ja, die waren ja alle ganz aufgeregt. Wir haben das aber dann so abgeblockt. Weil mein Bruder und meine Nichte, die haben dann immer gefragt: habt ihr das denn gefunden? Wart ihr in Osterburg? Da wir uns ja zum Eiertrudeln verabredet hatten, wir waren ja sehr pünktlich zurück. Und haben gesagt, wir können uns dann und dann treffen. Ja, und dann haben wir es erst gar nicht verraten. Aber dann. Die waren alle total happy. Die haben sich alle tierisch gefreut. Dann galt das alkoholfreien Sekt für alle. Ja, und dann haben wir angestoßen. 

1000 Euro - was wird damit passieren bei euch? 
Wir werden es auf jeden Fall in die Familie investieren. Und wir werden uns irgendwas ausdenken für einen Ausflug, wo dann alle so ein bisschen was von haben. Und wir haben ja so ein paar Schicksalsschläge hinter uns. Mein Mann hatte einen schweren Unfall und hat sich die Hand verletzt und kann seinen Ehering nicht mehr tragen. Und wir wollen ein paar neue kaufen. Wir haben das immer noch geschoben und geschoben und geschoben, aber jetzt hätten wir ja einen Grund. 

Holt Euch die neue radio SAW-App

Hört über die neue SAW-App radio SAW oder einen unserer 24 Streams: 80er, Oldies, Synthie Pop oder Hits für Kids und viele mehr. Natürlich gibt's auch den besten Verkehrsservice im ganzen Land auf unserer App und alle Blitzermeldungen. Ihr könnt "Mein Wetter" nutzen - die beste Wettervorhersage von Frank Abel extra für Eure Stadt oder Euren Ort. Comedys und Interviews gibt's in den Podcasts und regelmäßig spielen wir für Euch in der App exklusive Gewinnspiele! Tipp: Stellt die Push-Funktion auf "aktiv".

Kostenloser Android-Download

Kostenloser iOS-Download

Seite teilen