Opel Ampera

Der radio SAW Autotest
Samstag, 22. Juni 2013
Der Opel Ampera ist, wie der Name vermuten lässt, kein herkömmliches Auto, sondern hat vermutlich etwas mit Strom zu tun, denn Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Frank Wiedemann hat den Opel Ampera für uns mal näher unter die Lupe genommen.
 
In Zeiten teurer Spritpreise ist es für uns Autofahrer schon beruhigend, wenn wir nicht dauernd an die Tanke müssen. So geht es mir mit dem Opel Ampera. Der hat zwar auch einen Tankdeckel, aber eben noch einen zweiten Anschluss für die elektrische Steckdose. Der Opel Ampera ist ein Elektroauto, allerdings mit einer Reichweite von über 500 Kilometern. Wie geht das? Angetrieben wird der Opel Ampera grundsätzlich von einem 150 PS starken Elektromotor.

Das hat mehrere Vorteile. Zum einen funktioniert das wie bei einem Akkuschrauber. Das Gaspedal ist quasi der Schalter, der regelt, wie schnell sich der Elektromotor drehen soll. Trete ich das Pedal voll durch, zieht der Ampera sehr zügig nach vorn. Es gibt keine Schaltpausen, denn der Elektromotor braucht kein klassisches Getriebe.

Mit den verbauten Akkus im Ampera schafft der Wagen zwischen 40 und 80 Kilometer rein elektrisch. Man hört fast nichts, und deshalb besitzt der Opel Ampera auch einen so genannten Passantenwarner (Ton). Anders als bei Hybridautos, wo der Benzinmotor die Hauptantriebsquelle ist und der Elektromotor nur unterstützt, funktioniert das Ganze beim Opel Ampera andersrum. Wenn die Akkuladung alle ist, springt unmerklich ein Benzinmotor an, der mit niedriger Drehzahl läuft.
Dieser Benzinmotor treibt einen Generator an und er wiederum den E-Motor des Opel Ampera. Bis der Akku wieder voll ist, dauert es ca. 5 Stunden und dazu reicht eine ganz normale Steckdose. Wer jetzt denkt, naja, ist schon ganz schön so ein Elektroauto, aber viel Komfort gibt’s da nicht, der sieht sich beim Ampera getäuscht. Hier ist alles an Bord, was das Autofahren schöner macht. Navi, Sitzheizung, elektrische Fensterheber, Digitalradio, DVD-Laufwerk, usw., usw.

Der Innenraum ist schon sehr futuristisch gehalten, einen Drehzahlmesser gibt es nicht, dafür einen Monitor mit digitaler Geschwindigkeitsanzeige und einem grünen Ball, der sich beim Beschleunigen nach oben und beim Bremsen nach unten bewegt. Dieser kleine grüne Ball erzieht auch ein wenig den Fahrer, denn je weniger sich der Ball bewegt, umso weiter komme ich mit meiner Akkuladung. Der Opel Ampera ist ein komplett alltagstaugliches Elektroauto mit ordentlicher Reichweite – auf jeden Fall ein Schritt in die automobile Zukunft – und es gibt den Opel Ampera ab 45.900 Euro beim Opel-Partner eures Vertrauens.
 
Frank Wiedemann

 

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