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Unwetter auf Sizilien

Noch heftigere Unwetter in Süditalien befürchtet

Toter bei heftigen Unwettern und Überschwemmungen auf Sizilien
Donnerstag, 28. Oktober 2021

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Nach den starken Niederschlägen und Überschwemmungen zum Wochenbeginn stellt sich Süditalien auf weitere und womöglich noch schwerere Unwetter ein.

Das sagte der nationale Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio am Mittwoch nach einem Krisengespräch mit den örtlichen Behörden in Catania. Die Stadt auf Sizilien war am Dienstag nach intensiven Regenfällen überschwemmt worden, ganze Straßen und Plätze standen teilweise einen Meter unter Wasser. Ein Mann starb, weil er von den Wassermassen unter sein Auto gedrückt wurde.

"Es ist noch nicht vorbei", warnte Curcio laut Nachrichtenagentur Ansa. Nach einer kurzen Ruhephase soll es am Donnerstag oder Freitag wieder zu einer deutlichen Wetterverschlechterung kommen, sagte er. Dabei wird befürchtet, dass ein sogenannter Medicane entsteht, ein Wirbelsturm im Mittelmeer (englisch: Mediterranean Hurricane). Diese braue sich bereits zwischen Süditalien und Malta zusammen. Catanias Bürgermeister Salvo Pogliese ordnete an, an den beiden Tagen die Schulen und nicht-essenzielle Geschäfte geschlossen zu halten.

Staatspräsident Sergio Mattarella, Ministerpräsident Mario Draghi und Innenministerin Luciana Lamorgese sprachen den Betroffenen der schweren Unwetter und Überschwemmungen ihre Anteilnahme und den Rettungskräften Dank aus. In der Provinz Catania am Fuß des Vulkans Ätna sei die Feuerwehr zu fast 200 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden ausgerückt.

Toter bei heftigen Unwettern und Überschwemmungen auf Sizilien

Heftige Unwetter mit Überschwemmungen haben Sizilien heimgesucht und mindestens ein Todesopfer gefordert. In Catania starb ein Mann, weil er ersten Erkenntnissen zufolge mit seinem Auto auf einer überschwemmten Straße stecken blieb. Offenbar stieg der 53-Jährige aus seinem Wagen aus und wurde vom Wasser erfasst. Laut Nachrichtenagentur Ansa fanden Rettungskräfte den Mann leblos unter seinem Auto. Er konnte nicht mehr wiederbelebt werden.

Seit Montag gehen extreme Unwetter über den Osten Siziliens und Teilen Kalabriens am Südzipfel von Italien nieder. In Catania - am Fuße des Ätna - wurden Teile der Stadt komplett überschwemmt. In etliche Häuser flossen Wasser und Schlamm, teilweise fiel der Strom aus.

Bürgermeister Salvo Pogliese schrieb auf Facebook von Unwettern, «die es in dieser Kraft und mit dieser Intensität» noch nie gegeben habe. Er ordnete an, bis Mitternacht aus Sicherheitsgründen alle Geschäfte zu schließen - mit Ausnahme von Apotheken und Lebensmittelläden. Die Einwohner Catanias sollten ihre Häuser nicht verlassen, schrieb er.

Der Zivilschutz sagte für die Region weitere Unwetter für Mittwoch voraus. Bereits am Sonntag war nahe Catania ein Mann gestorben, dessen Auto von den Wassermassen erfasst wurde. Seine Leiche wurde geborgen. Nach der Frau, die auch im Auto war, wird noch gesucht.

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