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LKW Brand auf der A 9

Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz
Freitag, 24. August 2018

Um 01:28 Uhr ging in der Rettungsleitstelle ein Notruf mit der Meldung eines LKW- Brandes auf der Autobahn 9 Kilometer 76,6 in Fahrtrichtung Berlin ein. Daraufhin wurde durch die Rettungsleitstelle die Berufsfeuerwehr alarmiert. Weitere Notrufe bestätigten in der Folge den Brand und sagten aus, dass es sich bei dem LKW um einen Schwertransport handelte. Nach diesen Informationen wurden die Freiwilligen Feuerwehren Süd und Waldersee nachalarmiert. 

Eine erste Lageerkundung an der Einsatzstelle ergab, dass beim Auflieger des Schwertransportes an den hinteren Achsen alle Räder auf beiden Seiten und die Abdeckplane brannten. Der Fahrer hatte die Zugmaschine abgekoppelt und diese ca. 200 Meter weiter sicher abgestellt. Bei der Ladung des Schwertransporters handelte es sich um einen ca. 10 Meter langen und im Durchmesser 2,5 Meter großen Kessel für eine chemische Anlage. Der Kessel war auf der Außenseite vollständig isoliert. Die Isolierung hatte durch den Brand der Räder ebenfalls schon an einigen Stellen Feuer gefangen. Zur Brandbekämpfung ist im ersten Angriff Druckluftschaum und Mittelschaum eingesetzt worden. Die dazu eingesetzten Einheiten kamen unter Atemschutz zum Einsatz. Parallel kamen zwei Hohlstrahlrohre bei der Brandbekämpfung zum Einsatz. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu gewährleisten wurden die Freiwilligen Feuerwehren Mildensee und Sollnitz nachgefordert. Das Löschwasser ist im Pendelbetrieb zur Einsatzstelle gebracht worden. Die Wasserentnahmestelle hat die Freiwillige Feuerwehr Mildensee an der Abfahrt Ost eingerichtet. Während der Löscharbeiten war die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf 300.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren Süd, Waldersee, Mildensee und Sollnitz mit insgesamt 35 Einsatzkräften.

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