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Polizei

Leipzig: Mann fährt auf Zugdach mit

Donnerstag, 23. September 2021

Auf dem Dach einer Regionalbahn hat ein Mann in Leipzig eine kurze Reise unternommen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch, 22. September 2021 mitteilte, hatte ihn eine Schaffnerin bereits am Dienstag, 21. September beim Schwarzfahren erwischt und im Hauptbahnhof aus der Bahn geworfen. Andere Reisende sahen dann, wie er auf das Dach der Bahn kletterte, während sie wieder aus dem Bahnhof fuhr. An der nächsten Station forderten Lokführer und Zugbegleiter den Mann auf, herab zu steigen. Daraufhin warf er mit Schottersteinen und schlug einen der beiden Bahnangestellten.

Die Bundespolizei nahm den Mann fest. Wegen ihm wurde die Strecke kurzzeitig gesperrt, mehrere Züge verspäteten sich.

Weiterer Vorfall: Präparierter Stecker in ICE entdeckt

Ein weiterer Fall beschäftigt die Bundespolizei im Leipziger Hauptbahnhof. Dort hat ein Bahn-Mitarbeiter eine präparierte Steckdose in einem ICE entdeckt, von der Lebensgefahr ausging. Der Angestellte meldete sich am Dienstagnachmittag, 21. September 2021 bei der Bundespolizei in Leipzig, wie die Ermittler ebenfalls am Mittwoch mitteilten. Ihm war aufgefallen, dass sich zwischen zwei Sitzen ein ungewöhnlicher Stecker befand. Dessen Enden waren so abgeschnitten und bearbeitet, dass eine bloße Berührung zu schweren Verletzungen geführt hätte. Die Messung eines durch einen Bahn-Mitarbeiter ergab eine Spannung von 230 Volt.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei warnt nun vor präparierten Steckern in Zügen. Wer so etwas in einer Bahn entdecke, solle umgehend die Bundespolizei informieren, hieß es.

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