Weintrauben

Kernlose Weintrauben

radio SAW deckt auf!

Weintrauben sind gesund und lecker. Es gibt ganz normale mit Kernen aber auch kernlose Weintrauben. Wie entstehen die kernlosen Weintrauben eigentlich?

Die Kerne der Weintraube sind normalerweise die Samen für neue Pflanzen. Durch eine spezielle Züchtung ist es gelungen, kernlose Weintrauben wachsen zu lassen. Eigentlich ist der Begriff kernlose Weintraube falsch, denn auch in solchen Trauben sind Kerne drin. Die sind aber so klitzeklein, dass wir sie nicht wahrnehmen. Bei kernlosen Weintrauben bleiben die Kerne also im Embryonalstadium stehen.

Dadurch fehlt diesen Trauben das Pflanzenhormon Gibberellinsäure. Diese Säure sorgt bei normalen Trauben dafür, dass sie schön groß werden. Kernlose Trauben würden also relativ klein bleiben, deshalb werden sie während der Wachstumsphase mit diesem Pflanzenhormon besprüht. Aber keine Angst, zum einen wirkt dieses Hormon nicht bei Menschen und zum anderen ist es längst abgebaut, wenn die kernlosen Trauben geerntet werden.

Seite teilen