Hochwasser-Bauarbeiten im Park Luisium nach acht Jahren beendet

Einklang von Gartendenkmalpflege und zeitgemäßem Hochwasserschutz
Mittwoch, 15. September 2021

Acht Jahre nach dem Hochwasser 2013 sind die Bauarbeiten zur Instandsetzung des Parks Luisium in Dessau-Roßlau abgeschlossen worden.

Die Herausforderung habe insbesondere darin bestanden, Gartendenkmalpflege und zeitgemäßen Hochwasserschutz in eine gute Balance zu bringen, sagte eine Sprecherin der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz am Mittwoch. Außerdem habe man versucht, den Charakter des Parks möglichst authentisch zu erhalten. Für die Bauarbeiten wurden laut Kulturstiftung gut sieben Millionen Euro investiert.

Der Park Luisium ist Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, das seit 20 Jahren mit seinen Schlössern, Tempeln und Parkanlagen zum Unesco-Weltererbe gehört. Die Anlagen gelten als Gesamtkunstwerk. Die malerische Landschaft werten Experten als Symbol für die neue Naturauffassung des späten 18. Jahrhunderts. Das Gartenreich entstand unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817). Kern der Kulturlandschaft ist der Wörlitzer Park. Der weitläufige Park wurde nach englischem Vorbild gestaltet.

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