Hat es das "Unstrudil" je gegeben?

Suche wird eingestellt
Mittwoch, 16. September 2020

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Totes Hühnchen diente als Köder
Totes Hühnchen diente als Köder

Zehn Tage nach der Sichtung eines vermeintlichen Krokodils im Fluss Unstrut im Kyffhäuserkreis wird die Suche nach dem exotischen Tier eingestellt. Der Verdacht auf die Existenz des Krokodils habe sich bei den aufwendigen Nachforschungen nicht bestätigt, sagte die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind-Schneider (SPD) am Mittwoch in Roßleben.

Er schließe nicht aus, «dass es das Krokodil nie gegeben hat», ergänzte der vom Landkreis zur Unterstützung herangezogene Krokodil- und Alligatorexperte Heino Krannich aus Wittingen.

Wegen des angeblichen Krokodils war der Uferbereich der Unstrut im Raum Roßleben gesperrt worden. Er soll am Donnerstag wieder freigegeben werden, auch Boote können wieder fahren. 

Das Krokodil war vor zehn Tagen an der Unstrut bei Schönewerda, einem von mehreren Ortsteilen der Stadt Roßleben-Wiehe, erstmals gesichtet worden. Zuvor war es nach Zeugenhinweisen Ende August flussabwärts bei Laucha im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) gesucht worden. Auch hier sind Baden, Angeln und Bootfahren wieder erlaubt.