A-HA-2289-Foto-Kube.jpg

A-Ha: Sie können es noch immer

Norwegischer Synthie-Pop lockte Tausende in Arena Leipzig
Donnerstag, 7. April 2016

a-ha hatte sich im Jahr 2010 offiziell von den Bühnen der Welt verabschiedet.

Doch dann merkte das Trio um Morten Harket (Gesang), Pal Waaktaar-Savoy (Gitarre) und Magne Furuhomen (Keyboard), dass sie doch nicht von der Musik lassen können. Und es folgte der Rücktritt vom Rücktritt: Zuvor fand sich die Band aus Norwegen wieder zusammen und produzierte ein neues Studioalbum. "Cast In Steel" haben sie es genannt und somit das das zehnte Konzept-Album auf ihrer Habenseite. Endlich auch wieder einen Grund, um auf Tour zu gehen. Schließlich braucht der neue Silberling noch reichlich Werbung. Echte Fans haben sich das neue Album allerdings ohnehin längst zugelegt und konnten so auch die aktuellen Songs mitsingen.
Dennoch sind es die Hits aus den früheren Alben wie "Take on Me", "The Sun Always Shines On TV", „Living Daylights“ oder "Crying in the Rain" die für richtige Stimmung in der Arena Leipzig sorgten.

Alle Freunde des typischen melodischen Synthie-Poprocks kamen also auch diesmal auf ihre Kosten. Beeindruckend allein schon die Video-Licht-Show auf immerhin fünf Leinwänden. 13 Konzerte werden a-ha in Deutschland spielen, Leipzig war am 7. April die dritte Station davon. Und stolze 10.000 Besucher waren gekommen.
Etwa 80 Millionen Platten haben a-ha bis heute weltweit verkauft und nach der Comeback-Tour dürften es wohl noch einige mehr werden…