Germania Halberstadt unterliegt SC Freiburg

Samstag, 12. August 2017

Großer Moment für Germania Halberstadt. Germania stand zum ersten Mal im DFB-Pokal, dementsprechend riesig war die Vorfreude im Harz! Noch größer war der Jubel als der Gegner ausgelost wurde, denn Bundesligist SC Freiburg kam ins Friedensstadion. Eine Besonderheit der Partie: Der Trainer von Germania Halberstadt, Andreas Petersen, traf auf seinen Sohn, Nils, Stürmer vom SC Freiburg.

In der ersten Hälfte parierte Paul Büchel im Halberstädter Tor einige Torschüsse der Freiburger. In der 34. Minute schoss Nils Petersen dann aber den SC in Führung. Germania-Trainer Petersen zum Tor seines Sohnes:  "Sein Tor war der Dosenöffner. Ich war sehr wütend auf meine Mannschaft und im gleichen Moment stolz. Das zeichnet eben einen klasse Torjäger aus. Ich bin ein bisschen stolz, wie er es gemacht hat und verärgert, dass er es gemacht hat." In der 42. Minute wurde ein Schuss von Nicolas Höfler unglücklich von den Halberstädtern Philipp Blume und Adil Lachheb abgefälscht, wodurch Freiburg mit klarer Führung in die Halbzeitpause ging.

Danach zog Halberstadt nochmal an. Freiburg wollte die Führung absichern, während die Germania Torchancen herausarbeitete. Ein Kopfball von Angreifer Florian Beil in der 61. Minute rauschte nur Zentimeter am Tor vorbei. In der 87. Minute gelang Hübner dann der ersehnte Anschlusstreffer.

Im "Familienduell" behielt schlussendlich der Sohn die Oberhand, der Bundesligist SC Freiburg setzte sich 2:1 gegen den Regionalligisten aus Halberstadt durch.