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Fußball-Fans

Fußball: Bundesliga-Start mit Fans

Testphase von 6 Wochen - auch andere Sportarten profitieren
Mittwoch, 16. September 2020

Die Fußball-Bundesliga darf mit Fans in den Stadien starten. Darüber haben sich die Bundesländer am Dienstag geeinigt.

Die Vereine starten einen sechswöchigen Testbetrieb mit Zuschauern unter Corona-Bedingungen. Dabei dürfen die vereins 20 Prozent ihrer jeweiligen Stadion-Kapazität auslasten. 1000 Zuschauer dürfen auf jeden Falls ins Stadion oder in die Halle.

Übertragbar auf andere Sportarten

Die Regeln gelten nicht nur für Fußball, sondern etwa auch für andere Sportarten, wie Handball- oder Basketball.

Entsprechend den jeweils geltenden Landesregeln muss ein Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten werden. Die maximale Zuschauerauslastung soll reduziert werden, die Besucherströme sollen am bei Ein- und Auslass entzerrt werden und es gilt ein Alkoholverbot.

Aufatmen und Freude nach Entscheidung für bundesweite Fan-Rückkehr

Die ENtscheidung hat im Profisport für Erleichterung und Freude gesorgt. Lob gab es vom DFB-Präsidenten Fritz Keller ebenso wie von Vertretern verschiedener Profiligen.

"Sind bereit für 6000 Fans": Wolfsburg will Einigung sofort umsetzen

Der VfL Wolfsburg will die Einigung der Bundesländer bereits zum Bundesliga-Auftakt am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen umsetzen und mehr Fans ins Stadion lassen, als ursprünglich geplant. "Wir sind bereit für 6000 Fans und begrüßen, dass es nun eine vorläufige einheitliche Regelung in allen Stadien gibt", so Sport-Geschäftsführer der Niedersachsen, Jörg Schmadtke.

BVB-Chef Watzke zur Fan-Rückkehr: "Eine große Verpflichtung"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat die bundesweite Teilzulassung von Zuschauern. "Die Fußball-Bundesligisten, aber auch die Clubs und Vereine anderer Sportarten, können am heutigen Tage sehr froh sein, und dieses Gefühl haben wir beim BVB auf jeden Fall", sagte Watzke.

Nun seien die Vereine in der Verantwortung. "Gleichzeitig fühle ich eine große Verpflichtung, dass wir als Clubs gemeinsam mit den beteiligten Fans mit dieser Probezeit äußerst verantwortungsvoll umgehen.", sagte Watzke.