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Elbe fast auf Rekordtiefstand

Frank Abel erklärt das Niedrigwasser
Dienstag, 10. Juli 2018

Aufgrund der extremen Trockenheit ist die Elbe in Magdeburg nur noch ein schmaler Fluss. Im Zentrum Magdeburgs kann man bereits über das trockene Elbe-Flussbett gehen.

1,89 Meter beträgt der Wasserstand der Elbe in Magdeburg normalerweise. Am Dienstag reicht sie jedoch nicht mal bis zu den Knien. Der Pegelstand an der Magdeburger Strombrücke: 55 Zentimeter, in Barby: 38 Zentimeter und in Rogätz: 13 Zentimeter. Für Magdeburg ist das noch kein Rekord. Dieser liegt bei 48 Zentimetern und ist aus vom 22. Juli 1934. 

Doch Vorsicht! In der Flussmitte der Elbe ist die Fahrrinne. Die Strömung an dieser Stelle ist lebensgefährlich und es gibt Strudellöcher, die bis zu drei Meter tief sein können.

Seit letztem Freitag hat die „Weiße Flotte“ bereits die Schifffahrt eingestellt und weicht nun auf das Wasserstraßenkreuz aus. „Wir haben sehr geringe Wasserstände, das ist auch nicht ungewöhnlich bei den Temperaturen und der Wetterlage“, so der Leiter des Schifffahrtsbüros im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg.

 

Im Harz trocknen die Selke und Holtemme ebenfalls aus. Rekordhalter beim niedrigsten Wasserstand ist der Pegel der Wipper mit einem Zentimeter.

Historischen Tiefststand der Elbe - Wetterexperte Frank Abel erklärt

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