Ein Mann namens Ove, Exit und Ikarus

Streamingtipps der Muckefucks
Donnerstag, 17. Juni 2021

Nadine empfiehlt "Ein Mann namens Ove"

Von mir gibt’s die wunderschöne, schwedische Tragikomödie „Ein Mann namens Ove“ auf Amazon Prime.

Ove ist Witwer. Seit er seine Frau Sonja verloren hat, ist der ohnehin sozial eher zurückhaltende Ove noch grantiger. Er lebt in einer ziemlich farblosen Einfamilienhaussiedlung und legt sich dort regelmäßig mit seinen Nachbarn an, weil die - seiner Meinung nach - nichts richtig machen.

Als er dann auch noch seinen Job verliert, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt zieht Parvaneh mit ihrer Familie in die Siedlung. Anstatt sich von seiner unfreundlichen Art abschrecken zu lassen, bezieht sie Ove resolut mit in ihr Familienleben ein und der alte Mann taut langsam auf. Aber sein Plan, für immer mit seiner geliebten Sonja zusammen zu sein, von dem lässt er nicht ab.

„Ein Mann namens Ove“ - ein wunderbarer Film über die große Liebe, Schicksalsschläge und unverhoffte Freundschaften - für euch auf Amazon Prime.

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Streamingtipp
Ein Mann namens Ove

Holger empfiehlt "Exit"

Mein Streaming Tipp die Serie "Exit" auf ZDF Neo ist hart. Es geht um 4 norwegische Investmentbanker, die nichts anderes kennen, als Geld, Sex und Drogen, die sich nehmen, was sie wollen und ihre eigentlichen Partnerinnen nicht nur durch ständiges fremdgehen verletzen. Jeder bekommt in diesen 8 Folgen der ersten Staffel seinen großen auftritt. Der sterilisierte Adam, dessen Freundin unbedingt ein Kind haben möchte, der schizophrene William, der brutale Jeppe und der verheiratete vierfache Familienvater Henrik.

Manchmal muss ganz schön schlucken und fragt sich, meinen die das wirklich ernst, denn diese Serie basiert auf geführten Interviews mit realen Investmentbankern. 

Wann fallen sie?  das ist die Frage, die ich mir ganz voyeuristisch gestellt habe. Exit. Zum Streamen bei ZDF Neo.

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Streamingtipp
Exit

Frank empfiehlt „Ikarus“

Mein Tipp heute ist eine Dokumentation, die viel brisanter wurde, als sie ursprünglich geplant war: Der Filmemacher und Amateur-Radsportler Bryan Fogel möchte herausfinden, ob er sich für ein Radrennen unentdeckt dopen kann. Bei seiner Suche nach fachlicher Unterstützung lernt er Grigori Rodtschenkow kennen, den Chef des russischen Anti-Doping-Programms. 

Dieser erzählt ihm, wie er als Schlüsselfigur eines staatlich geförderten russischen Doping-Programms die Sportler während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi durch die Kontrollen geschleust haben will. Rodtschenkows detaillierte Aussagen und Belege dazu gehen so weit, dass die US-Regierung ihn seitdem ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen hat. Die spannende, oscarprämierte Dokumentation seht Ihr auf Netflix.

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Ikarus
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