Blutspender gesucht

DRK warnt vor Blutspende-Engpass

Das Deutsche Rote Kreuz warnt vor einem akuten Mangel an Blutspenden und bittet die Bevölkerung eindringlich, weiterhin spenden zu gehen.

"Die Versorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten ist derzeit noch auf niedrigstem Niveau gesichert", sagte der medizinische Geschäftsführer des DRK-Blutspendediensts Nord-Ost, Torsten Tonn.

Es besteht dieGefahr, dass die Patientenversorgung innerhalb von kurzer Zeit nicht mehr lückenlos garantiert sein könne,wenn in den kommenden Tagen nicht genügend Blutspenden eingehen. Darum sind Spender dazu aufgefordert, ihre Termine wahrzunehmen. Es sei besonders wichtig, dass gerade in der Frühphase der Epidemie verstärkt gespendet wird, damit ein Vorrat angelegt werden kann.

Keine Angst vor dem Coronavirus nötig

Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass das Coronavirus über eine Blutspende übertragen werden könne.

Jeder, der gesund ist und in den vier Wochen vor der Spende weder krank noch erkältet war, kann bedenkenlos Blut spenden. Rückkehrer aus denCovid-19-Risikogebieten müssen ebenfalls vier Wochen warten, bis sie wieder spenden dürfen.

Nur gesunde Spender dürfen das Spendelokal überhaupt erst betreten.

Vorsichtsmaßnahmen vom Blutspendedienst

Egal ob beim DRK oder in der Uniklinik - jeder Blutspendedienst trifft besondere Vorkehrungen.

So stehen Desinfektionsspender bereit, die Temperatur eines jeden Spenders wird gemessen und auf sicheren Abstand zwischen Arzt und Spender wird geachtet.

Auch die Liegen, auf welchen der Spender liegt, stehen mit Sicherheitsabstand nebeneinander. Es werden Warteschlangen vermieden und die Aufenthaltszeit des Spenders in der Blutbank wird so gering wie möglich gehalten.

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