paint-933395_1280.jpg

Maler und Lackierer

Corona-Branchencheck: Maler und Lackierer

Aufträge brechen im Lockdown weg
Donnerstag, 11. Februar 2021

Der Lockdown dauert nun bis März . Auch Betriebe, die arbeiten dürfen, wünschen sich aber Lockerungen - z.B. Maler. Die dürfen ja arbeiten, spüren aber auch die Auswirkungen des Lockdowns. Nicht jeder kann sich momentan einen Handwerker leisten, weil derjenige selbst in Kurzarbeit ist. Manchen wollen jetzt in der Pandemie auch keine Handwerker in die Wohnung lassen sagt Burghardt Grupe von der Handwerkskammer Magdeburg "Der Großteil der Handwerker kommt ja aus dem Baubereich. Auch da ist es so, dass wir grade im Auftragsbestand Rückgänge haben. Es gibt Ältere die vielleicht den Maler gar nicht mehr in die Wohnung lassen wollen, weil sie Angst haben sich zu infizieren. Auch da brechen z.T. schon Aufträge weg. Also es sieht noch gut aus, aber wir müssen aufpassen, dass es auch so bleibt. Im Bau- und Ausbauhandwerk ist es zwar noch nicht dramatisch, aber es verändert sicht."

Das merkt auch Malermeister Dominik Bellack aus Halberstadt "Die Kunden sagen tlw. auch kurzfristig ihre Aufträge ab oder verschieben auf unbestimmte Zeit, weil sie Angst haben vor Infektion oder aber auch der ein oder andere infiziert ist, in Quarantäne muss. Und man merkt auch, dass Kudnen Angst haben Geld auszugeben, teilweise merken wir das."

Großartige Auswirkungen aufs Geschäft haben die Absagen bislang nicht. Grobgeschätzt sagen 2 von 10 Kunden ab oder bitten um eine Terminverschiebung

"Einen Umsatzeinbruch verzeichnen wir nicht, weil unsere Branche ja arbeiten darf und die Baubranche boomt. Wir kriegen diese kurzfristigen Absagen immer noch gut gefüllt mit Aufträgen."

Bellack hofft, dass es so bleibt. Er und seine Kollegen sind weiterhin sowohl mit Pinsel und Farbe als auch mit Mundschutz und Desinfektionsmittel im Einsatz "Bei den Kunden tragen wir Überzieher an den Schuhen, wie man sie aus dem Operationssaal kennt, damit auch da nichts reingetragen wird."

 

Corona-Branchencheck: Wie geht es den Unternehmen im SAW-Land?