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Braunschweig gewinnt 3:1 gegen Zwickau

Blau-gelbe Löwen klettern wieder auf Tabellenplatz 3
Dienstag, 3. Dezember 2019

Mit einer schönen Choreografie hatten die Fans ihren Löwen Mut machen wollen, leider auch mit gelben Bengalos, die das Stadion in den ersten Minuten in einen Nebel tauchten. Das rächte sich gleich, weil Schiedsrichter Wolfgang Haselberger Fouls „übersah“. Die Löwen ließen sich davon nicht irritieren, spielten von Beginn an offensiv. Mit dicken Chancen! Schon in der 4. Minuten scheiterte Marcel Bär aus kurzer Distanz an Zwickau-Keeper Brinkies – der wehrte aber unglücklich ab, so dass der Ball vor den Füßen von Feigenspan landete – dessen Direktschuss ging um Millimeter am Tor vorbei. Eine Minute später eroberte Kijewski den Ball in der Zwickauer-Hälfte, rannte selbst bis vor den 16ner und zirkelte das Leder aufs obere Eck – wieder war Brinkies mit einer Glanzparade zur Stelle. Sekunden später behauptete Proschwitz wunderbar den Ball. legte auf Kobylanski – wieder ging der Ball am Tor vorbei. 

Und die Gäste? Der FSV versuchte durchaus auch nach vorne zu spielen, traf aber auf eine aufmerksame Abwehr, die so auch noch nicht zusammen gespielt hatte. Trainer Antwerpen musste umstellen: Ziegele hatte die Grippe erwischt, Amade ist verletzt, Kessel fehlte wegen der 5. gelben Karte, Nkansah ist noch nach der roten Karte  gesperrt. Gut, dass Felix Burmeister wieder fit ist und mit Kevin Goden auch ein Abwehrspieler ins Spiel kam, der das Umschaltspiel gut beherrscht. 

In der 27. Minute konnten die Löwen-Fans endlich jubeln – Proschwitz servierte eine Maßflanke auf Marcel Bär, der einen perfekten Kopfball ins obere Eck setzte. Eine hochverdiente Führung. Eintrachtr ging weiter kämpferisch zu Werke. Marcel Bär eroberte den Ball in der Hälfte des Gegners, legte uneigennützig quer auf  Martin Kobylanski, der nur noch zum 2:0 einschieben musste (29.). Das Spiel blieb munter und abwechslungsreich – Torgefahr gab es von den Gästen wenig – ab und an mal ein Fernschuss, mit denen Jasmin Fejic nicht zu überlisten war. Die Blau-Gelben erarbeiteten sich Chance um Chance, aber ein weiteres Tor fiel vor der Pause nicht mehr. 

In der zweiten Halbzeit wurde Zwickau zwar frecher und offensiver, richtig gefährlich wurde es nicht. Stattdessen setzte sich Mike Feigenspan bis zur Gurndlinie durch und chipte das Leder auf den mitgelaufenen Kevin Goden – wieder ging der Kopfball daneben. setzte sich wunderbar durch servierte einen heber auf den mitgelaufenen Goden – dessen Kopfball ging knapp am Pfosten vorbei (49.). Dafür schob Becker den Ball in der 56. Minute zum 3:0 ein. 

Ein Missverständnis zwischen Becker und Burmeister ebnete den Weg zum Anschlusstreffer – der gerade eigewechselte Wegkamp bediente Ronny König, der etwas überraschend zum 3:1 einschob (67.). Jetzt versuchte der FSV mit frischen Kräften und dem Anschusstreffer noch einmal das Blatt zu wenden. Marco Antwerpen wechselte für Feigenspan Leandro Putaro ein, kurz darauf Yari Otto für Martin Kobylanski. In der 71. Minute zappelte der Ball wieder im Eintracht-Netz, aber der Treffer zählte durch eine Abseitsposition nicht.

In einer hartumkämpften Schlussphase kamen beide Teams noch zu großen Chancen – Wiebe verpasste einen abgefälschten Ball am langen Pfosten knapp – Putaro scheiterte am sehr guten Keeper Brinkies. Auf der anderen Seite rettete Fejzic stark vor Wegkamp und Handke. 

Eintracht gewinnt verdient und klettert wieder auf Platz 3, punktgleich mit dem HFC. 

Aufstellungen:

Eintracht:.

Jasmin Fejzic, Bernd Nehrig, Martin Kobylanski (G, 72. Y.Otto, G), Tim Robin Becker, Marcel Bär (82. Pfitzner), Felix Burmeister, Danilo Wiebe, Kevin Goden, Niko Kijewski, Nick Proschwitz, Mike Feigenspan (68. Putaro). 

Marcel Engelhardt, Orhan Ademi, Leandro Putaro, Yari Otto, Marc Pfitzner, Leon Bürger, Patrick Kammerbauer. 

Trainer: Antwerpen/Eulberg

Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger, Dr. Markus Huber, Maximilian Riedel

FSV Zwickau: 

Johannes Brinkies, Marcus Godinho, Christopher Handke, Leon Jensen (64. Hehne), Fabio Viteritti, Ronny König, Moris Schröter (G, 82. Jäpel), Davy Frick, Nils Miatke, Julius Reinhardt, Elias Paul Huth (63. Wegkamp). 

Matti Kamenz, Ali Odabas, Maurice Hehne, Janik Mäder, Gerrit Wegkamp, Denis Jäpel, Marius Hauptmann. 

Trainer. Joe Enochs, Danny König