Bahnunglück in Cuxhaven

Ermittelt werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr
Mittwoch, 21. Februar 2018

Die Aufräumarbeiten nach der Kollision zweier Güterzüge im Cuxhavener Güterbahnhof sollen frühestens am Mittwochnachmittag beginnen. Zunächst müssen die Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ihre Ermittlungen abschließen, sagte am Mittwoch ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Ermittelt werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Auch die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet worden. Bevor ein Kran an die Unglücksstelle herangeführt werden könne, müssten aber erst die unbeschädigten Waggons weggezogen werden.

Am Dienstagabend stieß in dem Güterbahnhof ein Autotransportzug mit einem Güterzug zusammen. Mindestens fünf Waggons entgleisten, Autos wurden zertrümmert. Auch die Bahnstrecke wurde beschädigt. Die Lokführer erlitten Schocks, einer von ihnen erlitt auch Prellungen. Für eine Beurteilung der Schäden an der Bahnanlage sei es noch zu früh, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Hamburg.

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