Asap Rocky

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Asap Rocky bleibt länger hinter schwedischen Gardinen!

Jetzt schaltet sich US-Präsident Trump ein!
Samstag, 20. Juli 2019

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Der US-Musiker Asap Rocky muss nach einer Schlägerei in Schweden länger in Untersuchungshaft bleiben.

Das teilte das Bezirksgericht von Stockholm am Freitag nach einer Verhandlung hinter verschlossenen Türen mit.

Das Gericht gibt der Staatsanwaltschaft damit wie beantragt mehr Zeit, um ihre Voruntersuchungen abzuschließen und zu prüfen, ob sie Anschuldigungen gegen den Rapper vorbringen will.

Dafür habe die Staatsanwaltschaft nun bis zum kommenden Donnerstag um 11.00 Uhr Zeit. Die alte Frist wäre am Freitag ausgelaufen.

Der Verteidiger des 30-Jährigen, Slobodan Jovicic, kritisierte den Beschluss. «Tief in meinem Herzen fühle ich, dass das zutiefst ungerecht ist», sagte er.

Wegen einer auf einem Video dokumentierten Schlägerei sitzt Asap Rocky bereits seit zwei Wochen in Untersuchungshaft.

Der Rapper war Anfang Juli nach einem Konzert festgenommen worden, weil er Tage zuvor in eine Schlägerei in Stockholm verwickelt gewesen sein soll. Der Musiker gibt an, sich lediglich selbst verteidigt zu haben.

Wegen der Untersuchungshaft wurden mehrere seiner Auftritte abgesagt - auch der auf dem Hip-Hop-Festival «Splash!» in Sachsen-Anhalt.

 

Nun hat sich auf Bitten von Kim Kardashian und Ehemann Kanye West auch US-Präsident Trump eingeschaltet und verspricht den Rapper schnellstmöglich wieder nach Hause zu holen.

US-Präsident Donald Trump hat sich bei Schwedens Regierungschef Stefan Löfven für den inhaftierten Rapper Asap Rocky eingesetzt.

Er habe ihm angeboten, persönlich für eine Kaution zu bürgen, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. Er habe Löfven auch versichert, dass keine Fluchtgefahr bestehe. Löfven habe seinerseits zugesichert, dass der Rapper fair behandelt werde.

Asap Rocky sitzt bereits seit gut zwei Wochen in Schweden hinter Gittern. Der schwarze Musiker war Anfang Juli nach einem Konzert festgenommen worden, weil er Tage zuvor in eine Schlägerei in Stockholm verwickelt gewesen sein soll.

Schon diverse Prominente haben sich für Asap Rocky eingesetzt. Reality-TV-Star Kim Kardashian, Popstar Justin Bieber und andere Musiker verlangten seine Freilassung. Trumps Einsatz für den Rapper kommt nach neuen Rassismusvorwürfen gegen den Präsidenten. Der erste Mann im Weißen Haus war zuletzt heftig kritisiert worden, weil er vier nichtweißen demokratischen US-Kongressabgeordneten empfohlen hatte, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzukehren.

Löfven hatte vor dem Gespräch mit Trump ausgeschlossen, sich in den Fall einzumischen. «In Schweden sind alle vor dem Gesetz gleich, auch Gäste aus anderen Ländern. Die schwedische Regierung kann nicht und wird auch nicht versuchen, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte zu beeinflussen», wurde er von schwedischen Medien zitiert.