
Ein vertrautes Klappern über Wittenberg – Storch Janosch ist wieder da! Nach seiner langen Reha im Storchenhof Loburg durfte der Altstorch am Wochenende endlich zurück in die Freiheit.
Für Janosch war das letzte Jahr alles andere als leicht. Zuerst stieß er mit einem Zug zusammen und dann biss ihn auch noch ein Hund. Schwer verletzt kam er zum Storchenhof Loburg im Jerichower Land. Dort pflegte das Team ihn monatelang und päppelte ihn wieder auf. Anfangs dachte der Tierarzt sogar, Janosch könnte wegen seines verletzten Flügels nie wieder fliegen. Doch der Storch kämpfte sich zurück – in einer großen Voliere lernte er erneut, zu fliegen.
Jetzt am Wochenende war es dann endlich so weit – Janosch durfte zurück in die Freiheit. Und zwar genau dahin, wo er zu Hause ist: ins Stadion in Wittenberg.
Für den Transport setzten die Helfer ihn vorsichtig in eine große Box. Damit er ruhig blieb und sich nicht verletzte, bekam er einen speziellen Mantel über den Körper und eine kleine Socke über den Schnabel. Im Stadion angekommen, öffneten die Helfer die Box, zogen ihm die Transportkleidung aus und schon spannte Janosch die Flügel und drehte direkt eine Ehrenrunde über dem Stadion. Hier ist sein Zuhause – auch während der Spiele lässt er sich gerne blicken. Sein Nest steht auf dem Schornstein des Ärztehauses ganz in der Nähe. Nach seinem Flug kehrte Janosch auch direkt dorthin zurück – und wartet nun auf seine Partnerin.