
Die sogenannte Hunde-Malaria ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Bei uns in Sachsen-Anhalt ist vor allem die Region rund um Wittenberg, ein Hotspot für diese Krankheit, (die wissenschaftlich Babesiose heißt.)
Früher war Hunde-Malaria eine reine Reiskrankheit - durch den Klimawandel lebt die Auwald-Zecke, die die Hundemalaria überträgt, aber auch bei uns im Elbwald und an Waldrändern. Die Krankheitserreger vermehren sich nach dem Biss in den roten Blutkörperchen und zerstören sie dadurch – was beim Hund zur Blutarmut führt. Deshalb ist ein ganzjähriger Zeckenschutz sehr wichtig. Bei einer Infektion zeigt der Hunde Symptome wie Schwäche, Fieber, blasse Schleimhäute oder dunklen Urin und sollte schnellstmöglich zum Tierart. Unbehandelt kann Hunde-Malaria auch zum Tod führen. Für uns Menschen ist die Krankheit aber ungefährlich.
Wichtig ist ein ganzjähriger Zeckenschutz, besonders in einer Region wie Wittenberg. Ob Spot-ons, Tabletten oder schlicht regelmäßiges Absuchen nach jedem Spaziergang – alles, was Zecken abhält, hilft.