
Wenn der Notruf kommt, muss jeder Handgriff sitzen. Damit Feuerwehrleute im Ernstfall noch besser vorbereitet sind, baut der Burgenlandkreis das neue Gefahrenabwehrzentrum in Wethau weiter aus.
Mit einer Grundsteinlegung haben jetzt die Arbeiten an den Außenanlagen begonnen. Es ist der letzte Bauabschnitt des Großprojekts. Im Außenbereich entsteht eine Kreisausbildungsanlage, auf der Einsatzkräfte künftig unter realistischen Bedingungen für Brände, Unfälle und andere Gefahrensituationen trainieren können.
Geplant sind unter anderem eine Übungsanlage mit Containern, eine Brandwanne für Löschübungen, eine Kriechstrecke sowie eine Gleisanlage. An einem Personenwagen und einem Kesselwagen können Feuerwehrleute dort künftig die Rettung von Menschen und das Abdichten von Lecks üben.
Außerdem entsteht eine Kalthalle, in der besondere technische Geräte gelagert werden, die den Feuerwehren im Landkreis jederzeit zur Verfügung stehen. Die Kosten für die neue Ausbildungsanlage liegen bei rund 2,4 Millionen Euro und werden vollständig durch ein Sondervermögen des Bundes finanziert.
Das Gefahrenabwehrzentrum in Wethau bündelt künftig wichtige Bereiche des Bevölkerungsschutzes an einem Standort – darunter die Leitstelle, die Feuerwehrtechnische Zentrale, den Katastrophenschutz und die Feuerwehr-Ausbildung.